Aktivitäten

Hier finden Sie Berichte über zurückliegende Veranstaltungen, wie z.B. Teilnahmen an Funkwettbewerben.

 

2020

Vorbereitungen für den Antennenbau für 23cm, 70cm und 2m

Datum: 25.6.2020

 

Leider konnte mit dem Antennenbau wegen der Winterzeit und jetzt wegen der Corona Pandemie noch nicht begonnen werden. Aber wir wollten vorbereitet sein, wenn die Situation es endlich erlaubt.


Als Erstes musste geeignetes Kabel herausgesucht und beschafft werden. Es sollte möglichst verlustarm und Rotor geeignet sein. Nach kurzer Diskussion fiel die Entscheidung auf den Typ Hyperflex 13 (13mm). Dieses Koaxkabel italienischer Herkunft zeichnet sich durch sehr geringe Verluste und fein drahtigen Innenleiter aus. Letztere Eigenschaft bedeutet große Flexibilität und erlaubt häufige Bewegungen, die beim Drehen der Antennen zwangsweise auftreten. Die Firma Kusch aus Dortmund lieferte die bestellte Menge von 100 Metern und auch die dazu passenden Stecker.


Im zweiten Schritt wurde nach dem kürzesten Weg zwischen Antenne und Funkgeräten gesucht, um die Kabelverluste weiter gering zu halten. Verschiedene Möglichkeiten wurden diskutiert, nicht alle waren in der Praxis mit unseren Mitteln zu verwirklichen. Schließlich wurde ein guter Kompromiss gefunden, nämlich so kurz wie möglich und noch machbar.
Eine sieben Meter lange Latte mit dem Kabelkanal von 40x60 mm oben darauf wurde, an mehreren Stellen befestigt, diagonal vom Sirenenfuß zum mittleren Gebälk geführt. Von da aus, mit etwa 70cm Abstand, führt eine Latte mit Kabelkanal diagonal entlang der Dachsparren direkt in Richtung Durchbruch zum Funkraum. In dem 70cm Abstand vollzieht das Kabel frei hängend eine leichte 120 Grad Biegung vom oberen zum unteren Kabelkanal. Es gibt keine „scharfen“ Kurven um irgendwelche Ecken.

 

Kurt, DJ4RP, hatte das notwendige Material schon am Vortag beschafft und einige Befestigungshölzer vorbereitet. Jochen, DL1KH, und Kurt, DJ4RP, schritten am 22. 06.2020 zur Tat. Bei der Ausführung zeigte sich, dass die geplante Verlegung noch weiter optimiert werden konnte. Nach gut drei Stunden war die Konstruktion fertig. Mit dem Ergebnis waren beide zufrieden.


Wer den Speicher in der Schule kennt, weiß, dass Jeder Schritt eine Staubwolke und jeder Hammerschlag ein Kalkrieseln auslöst.
Entsprechend waren beide gezeichnet. Man konnte sie aber noch erkennen.

 

DJ4RP im Juni 2020

2019

Was war im Dezember bei L20 los

Am 7. Dezember waren DF6JY, DH0EAE und DJ4RP im Clubraum aktiv. Zunächst wurde gründlich aufgeräumt. Es ist sogar gelungen, die Fensterbänke, einen ach so beliebten Abstellplatz, frei zu machen. Tische und Stühle wurden auf den Flur geschoben und dann wurde nicht nur ordentlich ausgefegt, sondern auch feucht durchgewischt. Der Raum ist wieder vorzeigbar.

 

Am 10. Dezember haben DH7ICH und DJ4RP Vorbereitungen für die neuen Werkzeugcontainer getroffen. Michael hat mit großer, elektrischer Eisensäge die störenden Fußrasten an den Tischen abgesägt und anschließend mit einer Trennscheibe die Reste entfernt. So war dafür gesorgt, dass die vorgesehenen Werkzeugcontainer ganz unter den Tisch geschoben werden können. Auch Stühle passen jetzt voll unter den Tisch.

 

Am 15. Dezember waren DF6JY, DL2EK und DJ4RP wieder im Club. Die neuen Werkzeugcontainer waren eingetroffen. Die erforderlichen Unterschränke hatte DJ4RP Maß genau angefertigt. So konnte der alte, baufällige Container ersetzt werden. Zusätzlich wurde eine zweite, gleich Kombination am zweiten Funktisch aufgebaut. Eingelegte Trennrahmen erlauben jetzt eine praxisgerechte Ablage für Werkzeug und Material.

 

Am 27. Dezember haben DF6JY und DJ4RP eine Fahrt mit einer Ladung DV-Schrott und Abfall zum Entsorgungshof durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit wurden die schweren Bleiakkus mitgenommen.
Der Keller lichtet sich langsam.

 

DJ4RP im Januar 2020

 

UKW-Contest 2019 mit Hindernissen

Datum: 7.10.2019

Mit Sack und Pack und einer starken Mannschaft ging es am Samstag, den 7. September 2019 auf die Halde Norddeutschland. Der UKW-Contest stand bevor. Das große „Gepäck“ wurde auf einem Anhänger verladen, den Lutz, DG5JL, freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte. Die handlichen Sachen landeten im Kofferraum.

Alles war so schön vorbereitet, selbst zwei Notebooks mit dem erprobten Contestprogramm standen zur Verfügung. Und es klappte auch anfangs alles recht ordentlich. Dank vieler Hände war das Zelt sehr bald aufgebaut. Auch der Mast mit den gestockten Antennen konnte zügig aufgerichtet werden.


Aber dann ging es los. Das erste Notebook wollte gar nicht. Das Reservegerät tat sich auch schwer. Es wollte, trotz vieler Bemühungen, einfach nicht klappen. So startete der Contest ohne Notebook. Wie in alten Zeiten wurde ein Logbuch auf Papier geführt. Das führte sehr bald zu den ärgerlichen Rückmeldungen „Wir hatten schon“.


Schließlich gelang es dann doch das Programm zum Laufen zu bringen. Dann kam der zweite Schlag. Wir waren bereits beim xx. QSO und wollten zunächst da aufsetzen und weitermachen um die Papier-QSOs später nachzutragen. Das Programm bestand darauf mit Nummer 1 zu beginnen. Zusätzlich nahm das Programm beharrlich nur die aktuelle Uhrzeit. Nachtragen war einfach nicht möglich. Karl-Heinz, DK8JG, will mit dem Autor reden, ob man das ändern kann.


Dann nahm sich Benno, DH0EAE, der Sache an, fuhr nach Hause und korrogierte nach einiger Zeit erfolgreich die Datenbank. Großes Lob für diesen intensiven Einsatz. Jetzt konnten die Papier-QSOs nachgetragen und das Log per Notebook weitergeführt werden. Leider fiel das Notebook mehrmals kurzzeitig aus, konnte aber nach einem Neustart jeweils weiter voll genutzt werden. Das Ganze hat natürlich eine Menge Zeit und sicher auch Punkte gekostet.


Die Ausbreitungsbedingungen waren auch nicht besonders gut. Nachts gab es Zeiten, da gelang in einer Stunde manchmal nur eine oder keine Verbindung. Insgesamt konnten 133 QSOs geloggt werden, das weiteste über 700 km. Immerhin war die Station durchgehend über 24 Stunden besetzt, ein schönes Ergebnis. Diejenigen, die während der Nachtschicht an der Station saßen, sind die wahren Helden.


Zur Stromversorgung wurden, wie geplant, Blei Akkus eingesetzt. Zum Nachladen mit 12 Volt lief im Hintergrund der neue Generator, allerdings zeitweise ohne den 230 Volt Inverter Betrieb. Auf der Instrumententafel des Akkus konnte nicht nur die aktuelle Akkuspannung abgelesen werden, sondern auch der abfließende Strom zum Funkplatz als auch der vom Generator zugeführte Ladestrom. Zu dem „Hauptakku“ mit 140 Ah wurden zwei weitere kleinere parallelgeschaltet. Die 12 Volt Stromversorgung per Akku hat absolut störungsfrei gearbeitet.


Hans-Wilhelm, DG3EAJ, von Z40 hat beim Aufbau kräftig mitgeholfen. Am Abend zeigte er uns dann auf seinem Notebook mit DVB-T Stick Verbindungen, die über den neuen stationären Satelliten abgewickelt wurden.


Am Anfang der Himmelstreppe und am Zelt waren Info-Tafeln aufgestellt, die für den Amateurfunk warben und das Treiben im Zelt erläuterten. Rund zehn Besucher interessierten sich für das Geschehen auf der Halde. Kurt, DJ4RP, hat mit mehreren Interessenten ausführliche Gespräche geführt. Dabei stellte sich heraus, dass einige vom Fieldday in der Presse gelesen hatten und deshalb zur Halde gekommen waren. Pressearbeit ist immer wieder wichtig.


Unser Chefkoch Hejo, DK5EV, hat die Mannschaft wieder bei Laune gehalten. Zu allen Mahlzeiten war die Versorgung hervorragend. Das Angebot war nicht nur schmackhaft, sondern auch noch gesund. Die Vorräte der Küche hätte für weitere 15 Gäste gereicht. Die Planung wird überarbeitet werden müssen.


Der Wettergott hat es wieder gut mit den Funkamateuren gemeint. Er drohte immer wieder mit finsteren Wolken und Regen am Horizont, hat sie dann schließlich doch verschont. Das Zelt konnte trocken verpackt werden.


Leider haben wir auch Verluste zu beklagen. Bei der Demontage des Mastes konzentrierten sich alle auf einen fest sitzenden Häring. Als er sich dann spontan löste, kippte der auf den Stützbeinen stehende Mast seitlich ab. Die beiden 11 Element Antennen wurden dabei so beschädigt, dass sie wohl ersetzt werden müssen. Es gab traurige Gesichter.
Als der Schaden 14 Tage später noch einmal in Augenschein genommen wurde, kam man zu dem Entschluss, dass sich ein Reparaturversuch doch lohnen würde. So machten sich Benno, DH0EAE, Michael, DO7ICH, und Roland, DL2ERL, an die Arbeit. Die verbogenen Elemente konnte ziemlich schnell wieder gerichtet werden, der Boom machte von beiden Antennen schon mehr Arbeit. Nach vielen vorsichtigen Biegeversuchen war der Boom wieder ordentlich gerade. Sorge machten die beiden Dipole. Da waren die Kunststoffhalterungen zerbrochen. Roland hat sie mitgenommen und will versuchen sie mittels einer Verstärkung wieder zu richten, d.h. zu verkleben. Wahrscheinlich können beide Antennen gerettet werden.


Bedauerlicherweise gab es einen weiteren kleinen Schaden am Anhänger. Der konnte erfreulicherweise mit einem kleinen Geldbetrag schnell aus der Welt geschafft werden.


Diesmal war es ein Wettbewerb im Stile eines Fielddays, allerdings mit besonderen Herausforderungen. Aber alle wurden schließlich gemeinsam bewältigt. Es hat allen wieder viel Freude gemacht. Der neue Transceiver IC 9700 hat die Feuertaufe bestanden.


Dieses Jahr haben teilgenommen: DF6JY, Horst; DL9EBA, Hans-Peter; DO7ICH, Michael; DK5EV, Hejo; DG9NCZ, Alexander; DG3EAJ, Hans-Wilhelm; DH0EAE, Benno; DJ4RP, Kurt; DC9ER, Hans-Peter; DL1KH, Jochen; DL9JB, Jochen

 

Die schweren und sperrigen Teile werden auf den Anhänger von Lutz, DG5JL, geladen
Kleinere und wertvolle Teile werden in die Kofferräume der PKWs verladen
Weitere Ansicht des Fielddayplatzes; DH0EAE testet einen "neuen" Kurbelmast
OVV Horst, DF6JY, und stellvertretender OVV Hans-Peter, DL9EBA, an der Funkstation
Großer Andrang an der Funkstation bis in die späten Abendstunden

Funktag Kassel

Datum: 6.4.2019

Ab nach Kassel

Vier OMs aus unserem Ortsverband folgten am 6. April 2019 dem Ruf des Funktages nach Kassel. Per Bahn, komfortabel und sehr preiswert, reisten Horst Indek, Benno Jacobs, Jochen Petry und Kurt Willutzki erstmalig zu dieser Amateurfunk-Veranstaltung.
Im Wesentlichen bestand sie aus zwei Abteilungen. Auf der einen Seite präsentierten sich Vereine, so auch der DARC, und kommerzielle Anbieter von Geräten und Zubehör für den Amateurfunk. Bekannte Firmen aus dem In- und Ausland waren vertreten. Transceiver für 12.000 Euro konnten ebenso bestaunt werden wie Seilspanner für 1 Euro. Konfektioniert Koaxkabel gab es zu Preisen, zu denen man sie selbst nicht machen kann. Bei der AATIS wurden die angebotenen Bausätze in Funktion gezeigt. An einem großen Messplatz konnte man sein Funkgerät überprüfen lassen.
Auch die angebotenen Vorträge fanden großes Interesse. Unser OVV Horst Indek besuchte hiervon einen, wobei er seine Teilnahme an diesem vorgesehen hatte. Der AMSAT-DL-Vorstand Peter Gülzow, DB2OS präsentierte in einem recht ausführlichen Vortrag das Projekt QO-100/Es'Hail-2, dem erst kürzlich gestarteten geostationärer Amateurfunk-Satelliten.
Auf der anderen Seite lockte ein ausgedehnter Flohmarkt mit einem breiten Angebot von Geräten und Bauteilen die Besucher. Unser Clubmitglied Jochen Petry, Freund älterer Gerät, fand die lang gesuchte Röhre E88CC für einen älteren Empfänger der Firma Siemens. Dass es sich bei dieser Röhre um einen russischen Nachbau handelte, störte nicht weiter.
Im Restaurant gab es u. a. Speisen mit so schönen Namen wie Contesteilnehmer oder Kabelsalat oder so ähnlich.

Die Offiziellen des Vereins waren schwer zu erreichen. Angeblich sausten sie ständig kreuz und quer durch die Halle. Aber am Stand des DARC konnte man sich mit Gedrucktem über alle Gebiete des Amateurfunks informieren.

Die Beteiligten dieser Reise haben abschließend festgestellt, es hat sich gelohnt. Nächstes Jahr werden sie wieder dabei sein. Vielleicht fährt der halbe Ortsverein mit.

Kurt
DJ4RP

Antennenmodernisierung - Teil 1

Datum: 30.3.2019

Wir haben das schöne Wetter Ende März genutzt, um unseren defekte KW-Beam vom Dach unseres Vereinsheims herunterzuholen und den neuen Beam nebst gereinigten Rotor für die Installation auf dem Dach vorzubereiten.

Zerlegen des Beams
Montage der Elemente des neuen Beams
Einfetten der Kugellager des gereinigten Rotors