Aktivitäten

Hier finden Sie Berichte über unsere Aktivitäten, wie z.B. Teilnahmen an Funkwettbewerben.

 

2022

"Alex ist eine Bereicherung für unseren Club"

Datum: 13.11.2022
 
Das Leben nimmt manchmal schicksalhafte Wendungen. Seit einigen Monaten herrscht Krieg in der Ukraine. Damit änderte sich dort auch für Alex plötzlich alles. Gemeinsam mit seiner Familie flüchtete der 65-Jährige aus seiner Heimat und fand mit ihr im nordrhein-westfälischen Moers eine sichere Unterkunft. So kam es dazu, dass Menschen zusammenfanden, die sich unter anderen Umständen wahrscheinlich niemals persönlich begegnet wären.

Alex ist Ingenieur der Elektrotechnik und auch begeisterter Funkamateur, dessen weltweit einmaliges Funkrufzeichen UT4ZX lautet. Nach seiner Ankunft am Niederrhein suchte er Anschluss an Gleichgesinnte und wurde während der Internetrecherche bei den Funkamateuren im Ortsverband L20 Rheinhausen des Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. fündig. Kurzerhand nahm der Ukrainer E-Mail-Kontakt zu deren Clubstationsmanager Sven Krüger, DF2KS, auf. Der Bergheimer zögerte nicht und antwortete beherzt. Seitdem besucht Alex regelmäßig die Treffen der Funkamateure im Kultur- und Freizeitzentrum Rheinhausen an der Schwarzenberger Straße. Die Kommunikation gestaltet sich dabei nicht ganz einfach. Die sprachlichen Hürden sind hoch. Und trotzdem: Die Verständigung zwischen den Funkfreunden gelingt vor dem Hintergrund ihres gemeinsamen Hobbys erstaunlich gut.

Im September unterstützte Alex die Rheinhauser bei einem Funkwettbewerb unter Feldbedingungen auf der Halde Norddeutschland. Neben seiner tatkräftigen Mithilfe beim Aufbau der Technik hatte er als international erfahrener und ausgezeichneter Wettkämpfer auch noch Tipps parat, die dankend angenommen und in die Tat umgesetzt wurden. Für ihn war der Wettbewerb eine gute Gelegenheit, um einmal abzuschalten und 24 Stunden lang mit Freude seinem geliebten Hobby nachzugehen. „Alex ist eine Bereicherung für unseren Club“, sagt Horst Indek, DF6JY, Vorsitzender des Ortsverbandes.

Ob Alex' ehemals gut ausgestatteter Funkraum in seiner ukrainischen Heimat noch existiert, das weiß er nicht. Alles, was er davon mitnehmen konnte, war ein einfaches Handfunkgerät ohne Ladeteil. Wie auch immer sich die Lage dort gestaltet – die Clubfunkstation der Rheinhauser Funkamateure mit dem Rufzeichen DL0RN steht ihm jederzeit offen.

Ferienkinder besuchen unsere Clubstation

Datum: 12.10.2022
 
EIGENTLICH war alles vorbereitet. Kurt (DJ4RP) hatte alle Aktionen rund um das Thema „Buchstabensalat“ mit viel Phantasie entwickelt. Die Spiele waren fertig in Kisten zusammen mit der Technik verpackt.
 
Frau Bernsee vom pme Familienservice in Düsseldorf-Oberbilk hatte sich Mitte des Jahres an ihn gewandt. Sie würde in den Herbstferien eine Gruppe von etwa 15 Kindern und Jugendlichen betreuen. Ihr diesjähriges Thema „Buchstabensalat“ würde doch sehr gut zu Nachrichten per Funk und speziell auch dem Morsen passen. Doch leider musste Kurt wenige Tage vor dem geplanten Treffen seine eigene Teilnahme absagen. Michael (DF6MB) konnte kurzfristig einspringen und baute zusammen mit Roland (DL2ERL) die Tische mit den einzelnen Aufgaben für die Kinder auf.
 
Am Mittwoch, 12.10.2022 um 11:00 Uhr war es dann soweit: 13 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und zwölf Jahren fanden zusammen mit drei Erwachsenen als Betreuung den Weg zu unserem Clubheim im Kultur- und Freizeitzentrum Rheinhausen an der Schwarzenberger Straße. Das ehemalige Mädchengymnasium mit seinen hohen Räumen und langen Gängen machte schon einen großen Eindruck auf unsere Gäste.
 
In der zweiten Etage empfingen wir die Kinder und Jugendlichen und berichteten ihnen etwas über die Anfänge des Funkens, von den ersten Versuchen einer Nachrichtenübermittlung, über den gescheiterten Hilferuf der „Titanic“ bis hin zur Bedeutung von Funkverbindungen heute. Mit großem Staunen erfuhren Sie, dass Funkwellen um die ganze Erde reichen können, zum Mond und zurück oder noch viel weiter. Warum wir denn so viele Radios hätten, fragte ein kleines Mädchen. Und ob sie gleich auch mal „richtig funken“ dürfe. Doch dazu später.
 
Zunächst konnten unsere Besucher, in kleine Gruppen aufgeteilt, an vielen Stationen spielerisch Aufgaben lösen. Am „Heißen Draht“ galt es, während einer stürmischen Überfahrt des Atlantiks auf dem Kurs zu bleiben, den der gewundene Kupferdraht vorgab. Mit dem „Dosentelefon“ erlebten sie ein beliebtes Spiel, das schon Generationen vorher faszinierte.
Dem geheimnisvollen „Morsecode“ kamen sie auf die Spur, indem sie ihre Namen in Morsezeichen übersetzten und eine Halskette aus schwarzen und weißen Perlen als Punkte und Striche bildeten. „Perlenketten sind nur Mädchenkram?“ Von wegen! Auch einige Jungs hatten sich eine Halskette und ein Armband gefertigt.
Beim „Buchstabensalat“ konnte der eigene Name aus kleinen Kärtchen gelegt werden und die Morsezeichen darunter an der Taste gegeben werden. Beim „Morsen vom Blatt“ zeigte Ihnen ein kleiner Raspberry-Computer, was er unter den von ihnen gegebenen kurzen (Dits) und langen Tönen (Dah‘s) verstand.
 
Es war schon erstaunlich, mit welcher Genauigkeit ein erst sechs Jahre altes Kind bereits die ersten Buchstaben seines Namens fehlerfrei an der Taste geben konnte. Natürlich hatten unsere Gäste auch die Gelegenheit, eine halbautomatische Taste an einem Kurzwellen-Funkgerät auszuprobieren. Den seitlichen Druck von links oder rechts beantwortete sie brav mit „Dits“ und „Dah‘s“. Der Sender war natürlich ausgeschaltet, aber ein wenig schummeln darf man ja.
 
Zurück zur Frage des Mädchens, ob es gleich auch mal „richtig funken" dürfe. Durfte Sie! Und die anderen natürlich auch! Unter der Anleitung von Michael und dessen Ausbildungsrufzeichen (DN6BM) konnten die Kinder und Jugendlichen die Clubstation bedienen und mit Hans-Peter (DL9EBA) sprechen.
 
Aus den eigentlich geplanten zwei Stunden wurden vier, denn auch der letzte wollte unbedingt eine Kette mit dem geheimnisvollen Morsecode mitnehmen. In der Zwischenzeit unternahm Roland mit der restlichen Gruppe eine kleine Erkundung des alten Schulgebäudes. Vom begehbaren Flachdach aus konnten unsere Gäste die vielen aufgebauten Antennen sehen. Und den alten Speicher, voll mit Gerümpel aus alter Schulzeit, wollten einige gleich intensiver erkunden. Doch der Gedanke daran, dass sich vielleicht noch Mäuse oder Ratten in dem alten Gebälk verstecken könnten, brachte die Gruppe schnell wieder zurück.
 
So viele bestandene Aufgaben und so viel Motivation mussten natürlich auch belohnt werden. Also luden Michael und Roland die gesamte Gruppe zum Abschluss noch zu einem Eis in das benachbarte Eiscafé ein.
 
Gegen 16 Uhr bestiegen unsere sehr angenehmen Gäste den Bus in Richtung Bahnhof und Ruhe kehrte wieder ein rund um Funkgeräte, Morsetasten und herunter gefallene Perlen in der zweiten Etage der alten Schule.
 
Nächstes Jahr wieder? Sehr gerne!
 

WDR-Aktion: Türen auf mit der Maus 2022

Datum: 03.10.2022
 
Das war „Türen auf mit der Maus 2022!“ bei den Rheinhauser Funkamateuren.
 
Wir danken Euch - den insgesamt 40 kleinen und großen Besuchern unseres ersten Maus-Türöffnertages - herzlich für Euer Interesse an unserer Funkstation DL0RN im Kultur- und Freizeitzentrum Rheinhausen.
 
Es hat uns viel Spaß gemacht! Bis bald!
 

Mini-Deltaloop für Camping- und Portabelbetrieb

Datum: 10.04.2022

Unser OM Jens (DC9LJ) stellt seine Mini-Deltaloop-Antenne für den Camping und Portabelbetrieb vor:

"Ich habe lange nach einer kleinen Kurzwellenantenne für den Urlaub gesucht. Leider war alles zu teuer oder hatte schlechte Testergebnisse. Kurzerhand habe ich mich entschlossen meine Deltaloop nochmal in klein zu bauen.
 
Die Seitenlängen sind 3m x 3m x 3m. Angepasst wird die Deltaloop mit dem CG-3000 Antennentuner. Ein Ende an den Antennenausgang und das andere Ende an die Masseklemme. Keine zusätzliche Erde nötig. Mit 25er Kuparohr aus dem Baumarkt für 8€ und 9m Lautsprecherlitze aus der Kabel-Kramkiste. Schnell zerlegbar passt sie in jedes Wohnwagen-Staufach.
 
Das Ergebnis ist überraschend gut. Von 10m-40m SWR von 1:1. Ich konnte alle europäischen Länder mit guten Werten arbeiten und sogar zwei Verbindungen in die USA führen. Und das alles in SSB. Heute bei meinem Vater zu Besuch gewesen und in 5 Minuten die Antenne zwischen den Mehrfamilienhäusern aufgebaut. Sofort ein SSB QSO mit Bosnien-Herzegowina mit Rapport 5-9 geführt.
 
Von allen Gesprächspartnern die Bestätigung bekommen, dass meine Antenne gut arbeitet."
 
Mini-Deltaloop, Foto: DC9LJMini-Deltaloop, Foto: DC9LJMini-Deltaloop, Foto: DC9LJ
 

Regelmäßige Treffen im Club

Datum: 08.04.2022

Wir treffen uns regelmäßig donnerstags ab 19:00 Uhr und sonntags ab 10:30 Uhr in unserem Clubraum im Kultur- und Freizeitzentrum an der Schwarzenberger Straße in Rheinhausen. Dieser beherbergt nicht nur unsere Clubstation DL0RN, sondern auch einen gut ausgestatteten Werktisch. OM Sven (DF2KS) und OM Michael (DO1MIM) nutzten gestern Abend die Gelegenheit, um dort einen LoRa*-APRS**Cube zusammenzusetzen.
 
Der Cube sollte - abweichend vom Standard - mit einem QRO-Modul (1 Watt statt 0,06 Watt Sendeleistung) und einem GPS-Modul für den mobilen Einsatz ausgestattet werden. Diese Module mussten noch mit teils winzigen SMD-Bauteilen bestückt werden, um sie nutzbar zu machen.
Die SMD-Lötarbeiten erledigte Sven fachmännisch und mit ruhiger Hand. Als alle Teile verlötet und zusammengesetzt waren, konnte der LoRa-APRSCube erfolgreich in Betrieb genommen werden.
 
*“LoRa (Long Range Wide Area) ist eigentlich ein Verfahren für das Internet der Dinge (IoT). Ziel ist es, ganz grob gesagt, durch Verwendung eines Frequenzspreizverfahrens Daten mit möglichst geringer Leistung über eine möglichst große Entfernung hinweg zu übertragen.“ Quelle und mehr: https://www.amateurfunk-osnabrueck.de/.../dm0dos/lora-aprs
 
** Automatic Packet Reporting System: „APRS ermöglicht die automatisierte Verbreitung von Daten (z. B. GPS-Position, Wetterdaten, kurze Textnachrichten) über beliebige Entfernungen im Packet-Radio-Netz.“ Quelle und mehr: https://de.m.wikipedia.org/.../Automatic_Packet_Reporting...
 
Sven (DF2KS) beim SMD-LötenSven (DF2KS) beim LötenArbeitsplatzMichael beim ZusammenbauenDisplay des LoRa-APRSCube
 
 

DARC Matrix – Der Messenger für Mitglieder

Datum: 06.04.2022

Liebe Funkfreundinnen und Funkfreunde,
 
vielleicht habt Ihr schon von der DARC Matrix gehört, dem eigenen Messenger für DARC-Mitglieder, der seit einigen Wochen in Betrieb ist. Matrix ist ein freies und offenes, sicheres, dezentralisiertes Protokoll für Echtzeit-Kommunikation, das auch unter dem Namen eines seiner nutzenden Programme, Element, bekannt ist.
 
Die DARC Matrix ist als Web-Anwendung (per Browser), Desktop-Client oder auch Mobil-Client (App) verfügbar, so dass eine Nutzung auf PCs, Notebooks, Smartphones und Tablets problemlos möglich ist. Um Euch in der DARC Matrix anmelden zu können, benötigt Ihr lediglich Euren DARC-Login. Viele Themen-Räume der DARC Matrix stehen aber auch interessierten Nicht-Mitgliedern offen.
 
Weitere konkrete Informationen zur DARC Matrix, zur Anmeldung, ggf. zur Installation der Clients und zu vielem mehr erhaltet Ihr hier: https://hilfe.chat.darc.de/
 
In der DARC Matrix sind inzwischen sowohl für unseren Distrikt L als auch für unseren Ortsverband L20 Räume eingerichtet, in denen wir Gelegenheit zur Kontaktaufnahme und zum Austausch haben. Daneben stehen viele weitere Räume zum Austausch über die unterschiedlichsten Themen zur Verfügung, z. B. Kurzwelle, Digitalfunk, LoRa-APRS etc. Wie in anderen Messengerdiensten steht es Euch abseits der Themen-Räume aber auch frei, direkten Kontakt mit angemeldeten Mitgliedern aufzunehmen und Euch auf privater Ebene auszutauschen.
 
Wenn Ihr an der DARC Matrix teilhaben möchtet, dann unterstützen wir Euch auch gerne mit Rat und Tat.
 
Herzliche Grüße
 
Sven (DF2KS) & Michael (DO1MIM)
 
 

Aktualisierung DL0RN auf qrz.com

Datum: 03.04.2022

Sven (DF2KS) ist seit einigen Wochen neuer Verantwortlicher für unsere Clubstation DL0RN. Jetzt hat er auch unsere Stationsdaten auf qrz.com überarbeitet. Schaut doch einmal vorbei: https://www.qrz.com/db/DL0RN

P.S.: Dieses Foto unseres Club-Shacks – und viele andere mehr – fertigte Thomas (DO2ET) im Rahmen unseres letzten OV-Abends.

 

Luftaufnahmen mit dem Quadrocopter

Datum: 26.03.2022

Bei herrlichem Wetter ließen wir heute Abend mit einem Quadrocopter Luftaufnahmen unseres Clubheims und unserer Antennenanlagen fertigen.

 

Erste Erfahrungen eines Anfängers in der Betriebsart FT8

Datum: 20.03.2022

Unser OM Michael (DO1MIM) wächst mit seinen Aufgaben. Er berichtet über seine erste Verbindung in der beliebten digitalen Betriebsart FT8:

"Nun ist es mir gelungen, erste Funkverbindungen in der digitalen Betriebsart FT8 herzustellen. Nämlich im 2-m-Band auf der Ultrakurzwelle. Dazu wird das Funkgerät mit einem Computer gekoppelt und der digitale Funkverbindungsaufbau bzw. die -bestätigung mit Hilfe einer entsprechenden Software gesteuert.

Die ersten Verbindungen reichen bis nach Haan, Bonn und Ratingen. Keine großen Sprünge, aber meine Technik funktioniert. Wenn der Antennentuner angekommen ist, werde ich mich an das 10-m-Band heranwagen."
 
 

Gratulation, Michael!

Datum: 12.02.2022

Michael, DF6MB, vor der Bundesnetzagentur in DortmundF6MB, vor der Bundesnetzagentur in Dortmund.

Und wieder hat es ein Funkamateur aus unserem Ortsverband geschafft:

Wir gratulieren Michael – ehemals DO7ICH – ganz herzlich zu seiner heutigen erfolgreichen Prüfung bei der Bundesnetzagentur in Dortmund und damit zu seiner A-Lizenz. Sein Rufzeichen lautet nun DF6MB.

Michael ist ein prima Beispiel dafür, dass man keine Angst vor der A-Lizenz-Prüfung haben muss – auch nicht mit 66 Jahren.

 

Frisch gebackene Funkamateure

Datum: 08.01.2022

Michael, DO1MIM, vor dem Eingang der Bundesnetzagentur.
Wir gratulieren unseren zwei frisch gebackenen Funkamateuren in unserem Ortsverband zur erfolgreichen Prüfung und damit zur E-Lizenz. Einer der beiden - Michael (DO1MIM) - hat seine Erfahrungen zu einem kurzen Bericht zusammengefasst:
 
'Nach fast drei Monaten und mehr als 162 Zeitstunden des Erlernens und Wiederholens ist das geschafft, woran ich Anfang Oktober als völliger Newbie ohne jeglichen technischen Hintergrund noch gar nicht so recht glauben konnte:
 
Am 08.01.2022 legte ich bei der Bundesnetzagentur in Dortmund erfolgreich die Amateurfunkprüfung in der Klasse E ab. In drei Prüfungsteilen waren jeweils 34 Fragen aus den Bereichen "Technische Kenntnisse", "Betriebliche Kenntnisse" und "Kenntnisse von Vorschriften" zu beantworten. Nach knapp zwei Stunden hatte ich es geschafft und konnte meine Prüfungsbescheinigung in den Händen halten.
Kleines Pech im großen Glück an diesem Tag: Aufgrund eines IT-Problems bei der Bundesnetzagentur konnte die Rufzeichenzuteilung nicht direkt vor Ort erfolgen. Aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Und so wurde mir heute nach nur dreitägiger Wartezeit das Rufzeichen DO1MIM zugeteilt, so dass ich ab sofort am Amateurfunkdienst teilhaben darf.
 
Ganz herzlich bedanke ich mich bei meinem Ortsverband – hier besonders meinem OM Sven (DF2KS) – für die Motivation, Unterstützung und praktische Ausbildung sowie dem DARC-Ortsverband H35 Steinhuder Meer für die sehr engagierte Vermittlung der theoretischen Grundlagen im Rahmen des zehnwöchigen Onlinekurses.'
 

 

 

2021

Gratulation, Sven!

Datum: 10.12.2021

Sven, DF2KS, vor dem Eingang der Bundesnetzagentur

Wir freuen uns über eine neue A-Lizenz in unserem Ortsverband. Gratulation, Sven! Eine starke Leistung!

Sven berichtet uns von seinen Erfahrungen:

"DO6KS ist nun nach 20 Jahren zu DF2KS geworden. Das sind die guten Seiten an Corona. Da hatte ich plötzlich wieder Zeit. Bei der Übergabe der Urkunde ließen die Prüfer durchblicken, dass meine Leistung auch sehr solide war und ich keinen Grund zum Zittern hatte. Außer vielleicht die Außentemperatur von null Grad Celsius. Wir Prüflinge durften aufgrund der Corona-Hygienemaßnahmen erst pünktlich auf die Minute in das Gebäude der Bundesnetzagentur eintreten und mussten es nach Abgabe der Prüfungsunterlagen direkt wieder verlassen. Die Übergabe der Urkunde erfolgte dann draußen auf dem Parkplatz. Herzlichen Glückwunsch auch an alle Mitstreiter in Dortmund.

Mein ganz besonderer Dank gilt Andreas, DJ3EI, für den fantastischen Onlinekurs und den guten Erklärungen sowie für die unzähligen Stunden, die er für den Kurs ehrenamtlich geopfert hat."

 

 

Fieldday 2021

Datum: 5.9.2021

Luftaufnahme des Fieldday-Platzes (Die FD4-Antenne mit Steckmasten ist hier leider kaum erkennbar)

Nach dem coronabedingten Ausfall des Fielddays im letzten Jahr, hatte der OV Rheinhausen L20 aufgrund der entspannteren Coronasituation in diesem Jahr beschlossen, einen Fieldday zu veranstalten. Seit Jahren nehmen wir im jährlichen Wechsel jeweils im September entweder am IARU-Reg1 VHF Contest oder am IARU-Reg1-Fieldday SSB teil. Für 2021 stand die Teilnahme auf der Kurzwelle am SSB-Fieldday an. Nach entsprechender Planung und Vorbereitung war es am Samstag den 04. September 2021 nun soweit.

Um 09.00 Uhr traf man sich am Clubheim um einen Anhänger und mehrere Fahrzeuge mit dem erforderlichen Equipment zu beladen. Dann ging es in Kolonne zum Fielddayplatz am Rheindeich. Dort wurden bei zuerst bedecktem Wetter zwei Zelte aufgebaut, eines für die Funkstation, ein weiteres zum Aufenthalt und für die Verpflegung. Danach wurden zwei jeweils 10 m hohe Steckmasten aufgestellt, welche die FD4 Antennen aufspannen sollten. Alles ging zügig voran, sodass wir gegen 14.30 Uhr fertig waren, eine halbe Stunde vor Contestbeginn.

Um 15.00 Uhr startete dann der Betrieb zuerst schleppend, dann wurde es aber zunehmend besser. Inzwischen war die Sonne voll herausgekommen und sorgte für sommerliche Temperaturen. Kurz vor dem Contestbeginn setzte auch der Besucherstrom ein. So konnten wir neben den neun funktechnisch Aktiven rund 25 Besucherinnen und Besucher, die meisten mit einer Amateurfunklizenz begrüßen. Bei Kaffee, Kaltgetränken, Gebäck, Grillwürstchen und Kartoffelsalat ergaben sich bis in die späten Abendstunden ausgiebige Gespräche. Besonders hat uns der Besuch der stellvertretenden Distriktsvorsitzenden Carmen, DM4EAX, gefreut. Auch während der Nachtstunden wurde der Funkbetrieb durchgehend weitergeführt. Der Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück mit frischen Brötchen und bestem Sommerwetter. Am Vormittag konnten wir weitere Besucherinnen und Besucher begrüßen. Zum Contestende um 14.59 Uhr hatte unsere Clubstation DL0RN/p insgesamt 394 Funkverbindungen durchgeführt.

Der Abbau erfolgte schneller als erwartet, sodass wir um 16.30 Uhr das Equipment wieder im Clubraum verstaut hatten.

Alle Teilnehmer, Besucherrinnen und Besucher waren nach den langen Entbehrungen durch Corona sichtlich erfreut, wieder einmal persönlich zusammen zu kommen. Wenn möglich, werden wir im kommenden Jahr dann am VHF-Contest teilnehmen.

2020

Es wurde gewerkelt bei L20

Datum: 19.11.2020

In unserem Clubraum musste wieder mal aufgeräumt werden. Auch wenn nur ein Teil des Nachlasses von Peter Nobbers und Werner, DL5EBP, im Clubraum landete, war eine gewisse Unordnung entstanden. Die Schränke waren ohnehin schon voll. Es fehlte an Stauraum. Also wurde erst einmal geprüft, ob nicht verschiedene Geräte, die schon Jahre dort standen, wirklich dableiben mussten. Die Frage wurde ganz klar mit NEIN beantwortet. Also wanderte Einiges davon in den Keller. Das hat allerdings nicht gereicht. Auf den Schränken und den Fensterbänken, in Schachteln und Kartons lag noch eine Menge Material, das zu verstauen war. So fand der Vorschlag, große Schubladen als Untersetzer für die beiden großen Schränke herzustellen, breite Zustimmung. Kurt, DJ4RP, hat dann erst einmal gemessen, gezeichnet, Material beschafft und dann alles zusammengebaut.

Für zwei Schränke mussten natürlich auch zwei Untersetze hergestellt werden. Bei dieser Aktion mussten die Schränke auf die neu gebauten Unterschränke gehoben werden. Horst, DF6JY, Michael, DO7ICH und Kurt, DJ4RP, schafften das mit vereinten Kräften. Natürlich waren die Schränke leergeräumt, eine gute Gelegenheit, einmal alles Überflüssige aus zu sortieren und Erhaltenswertes ordentlich und übersichtlich wieder ein zu räumen. Durch den gewonnenen Stauraum der beiden Unterschränke gelang es, alles fein säuberlich unterzubringen. Der Clubraum hat optisch ordentlich gewonnen. Nichts liegt auf den Fensterbänken, nichts liegt auf den Schränken. Was ein schwerer Schraubstock da oben auf einem Schrank machte, konnte ohnehin keiner erklären. Er befindet sich jetzt im Keller.

Der Aktion Unterschränke hat sich die Aktion „Mess- und Reparaturplatz“ angeschlossen. Der einzige noch verbliebene freie Tisch war seit eh und je als Bastelplatz genutzt worden. Aus dem Basteltisch sollte nun ein Mess- und Reparaturplatz werden. Um die notwendigen Messgeräte zweckmäßig unterbringen zu können, wurde ein großzügiges Regal erforderlich. Es wurde gemessen, gezeichnet und Material beschafft. Horst, DF6JY, und Kurt, DJ4RP, haben das Regal zusammengebaut und aufgestellt. Um Platz für die beiden vorbeilaufenden Kabelkanäle zu bekommen, wurden auf der Rückseite des Regals entsprechende Ausschnitte vorgesehenen. Damit konnte das Regal bis hinten an die Wand geschoben werden. So entstand davor eine schöne, große Arbeitsfläche.

Die Abmessungen der einzelnen Ebenen im Regal wurden nach der Größe der jeweiligen Messgeräte eingerichtet. Das neue Regal passt sich sehr gut in die vorhandene Regallandschafft ein, sowohl in Form als auch in Farbe. Der nächste Schritt wird sein, es mit den erforderlichen Messgeräten zu bestücken. Der erste Patient, unser altehrwürdiges und hochwertiges Grundig Universal-Voltmeter UV 4, liegt bereits auf dem Operationstisch.

Für diese Aktionen waren drei Einsätze erforderlich.

Mitgewirkt haben DF6JY, DL9EBA, DO7ICH, DL1KH und DJ4RP

Bilder und Text von DJ4RP Im November 2020

 

Drei auf einen Schlag

Gelungene Teamarbeit bei L2Ø

Datum: 27.7.2020

Der Aufbau der Antennen für 23 cm (26 Elemente), 70 cm (19 Elemente) und 2 m (13 Elemente) war für Samstag, den 25. Juli 2020 geplant. Damit die Arbeiten auf dem Dach zügig durchgeführt werden konnten, wurden umfangreiche Vorbereitungen getroffen. Für möglichst kurze Kabelverbindungen waren entsprechende Kabelkanäle montiert. Darüber wurde bereits berichtet.


Am Dienstag, den 22. Juli, wurden die ersten Kabel eingezogen, nämlich die für 23 und 70 cm, dazu das Steuerkabel für den Rotor. Das Kabel für 2 m stand noch nicht zur Verfügung. Das ergab sich erst nachdem die Längen für 23 und 70 cm feststanden. 
Am Donnerstag, den 23. Juli, sollten die drei Antennen bereitgestellt werden. Bei näherem Hinsehen zeigte sich, dass die Mastbefestigung bei der 70 cm Antenne für den 50 mm Mast einfach zu klein war. Da war zunächst guter Rat teuer. In unseren Kellerbeständen war auch nichts zu finden. Da mussten dann zwei ältere 70 cm Antennen herhalten. Dort wurden die passenden Halterungen abgebaut und an der anderen montiert.

Am Samstag, den 25. Juli, wurden die Arbeiten fortgesetzt. Mit einer Mannschaft von sieben OMs wurde ordentlich viel geschafft.


Auf dem Dach wurde begonnen. Zunächst wurde das Standrohr im ehemaligen Sirenenrohr abgesenkt. Damit war die Montageplattform für den Rotor sehr gut zugänglich. So konnte dieser, mit angeschlossenem Steuerkabel, problemlos montiert werden. Ein kurzer Probelauf verlief auf Anhieb erfolgreich. Parallel dazu wurden auf dem Flachdach die Antennen noch einmal gerichtet und für die Montage vorbereitet. Innerhalb kurzer Zeit konnten nacheinander alle drei Antennen angebracht werden. Die Antenne für 23 cm machte den Eindruck einer Spielzeugantenne.

Jetzt konnten die Koax Kabel für 23 und 70 cm im Funkraum vom „100 m Gesamt-Kabel“ passend abgeschnitten werden. Das Kabelende für die 2 m Yagi wurde mit einem N-Stecker ausgerüstet, durch den Kabelkanal geschoben und an der 2 m Antenne befestigt. Eine „Drehschleife“ für alle drei Kabel wurde eingerichtet. Nachdem man sich einig war, wo Süden ist, wurde der Antennenbaum eingenordet.


Damit waren die Aktivitäten auf dem Dach aber noch nicht am Ende. Der Kurzwellenbeam kam beim Drehen dem Blitzableiter Stab zu nahe. Die Antenne konnte bei dieser Gelegenheit an Drehrohr 30 cm höher geschoben werden. Damit war das Problem gelöst.

Für spätere Aktivitäten über den Satelliten Es’hail-2 wurden vorsorglich zwei Koaxkabel vom Funkraum zum Dachboden verlegt. Das Kabel an unserer SAT-Schüssel war altersbedingt beschädigt. Die beiden neuen Kabel liegen vorerst unter Dach aufgerollt und werden in einer weiteren Aktion mit der Schüssel verbunden.

Dem Vorsitzenden war es wichtig, vorausschauend weitere Kabel einzuziehen. Am Anbau auf dem Flachdach befindet sich ein kippbarer Mast. Der soll in Zukunft für Antennenexperimente verwendet werden. Zunächst ist eine Antenne für 6 Meter geplant. Natürlich muss auch diese mit Kabeln versorgt werden, einem Koax Kabel und einer Steuerleitung für einen Rotor. Leider reichten die Längen der Kabel nur bis unter das Dach. Nachschub ist bereits geordert.



Die Arbeiten auf dem Dachboden waren von Hustenanfällen begleitet, feiner Staub überall. Das konnte die Aktiven aber nicht davon abhalten, dreckig waren sie ja schon, das Kabel-Chaos auch noch in Angriff zu nehmen. Hatten sich da doch im Laufe der Zeit diverse, nicht mehr genutzte Koax- und Steuerkabel angesammelt. Ein Berg Schrottkabel kam zusammen, und, viel wichtiger, das „Chaos“ ist jetzt überschaubar.



Mit dem neuen IC 9700 konnten alle drei Antennen erprobt werden. Hervorragende Stehwellendaten konnten festgestellt werden. Die Mannschaft freute sich über so gute Ergebnisse.

Der Vorsitzende lobte auch die sehr gute Zusammenarbeit des Teams. Jeder tat das, was er am besten konnte, auf dem Dach, am Koax-Stecker, bei der Erprobung, beim Herrichten der Antennen, beim Ei- und Ausziehen von Kabeln.
In einem Punkt sind die Techniker allerdings kläglich gescheitert. Es war nicht gelungen, für die Mannschaft Pizza zu beschaffen. Alle Pizzerien waren noch geschlossen.



 

Die Antennenaktion begann um 10 Uhr und endete um 16:30 Uhr.

Das Wetter hat auch mitgemacht. Das Timing war perfekt. Eine halbe Stunde nach Abschluss der Dacharbeiten begann es zu regnen.

Was bleibt zu tun? Die Kabel enden jetzt alle im Clubraum und hängen dort locker von der Decke. Zunächst werden sie ordentlich beschriftet und dann sorgfältig verlegt werden. Es wird nicht einfach sein, die neuen 13 mm starken und ziemlich steifen Kabel so mit den Geräten zu verbinden, dass diese auch noch aus dem Regal herausgezogen werden können.

Mit dem Durchziehen der Kabel kam allerhand Staub und kleines Geröll vom Dachboden herunter, mit anderen Worten: Hausputz ist angesagt.


 

Mit großem Einsatz waren beteiligt:


Horst, DF6JY, OVV
Hans-Peter, DL9EBA sein Vertreter

Erwin, DL2EK, QSL-Manager

Michael, DO7ICH

Jochen, DL1KH

Roland, DL2ERL

Kurt, DJ4RP, Öffentlichkeitsarbeit

 

DJ4RP im Juli 2020

 

Vorbereitungen für den Antennenbau für 23cm, 70cm und 2m

Datum: 25.6.2020

 

Leider konnte mit dem Antennenbau wegen der Winterzeit und jetzt wegen der Corona Pandemie noch nicht begonnen werden. Aber wir wollten vorbereitet sein, wenn die Situation es endlich erlaubt.


Als Erstes musste geeignetes Kabel herausgesucht und beschafft werden. Es sollte möglichst verlustarm und Rotor geeignet sein. Nach kurzer Diskussion fiel die Entscheidung auf den Typ Hyperflex 13 (13mm). Dieses Koaxkabel italienischer Herkunft zeichnet sich durch sehr geringe Verluste und fein drahtigen Innenleiter aus. Letztere Eigenschaft bedeutet große Flexibilität und erlaubt häufige Bewegungen, die beim Drehen der Antennen zwangsweise auftreten. Die Firma Kusch aus Dortmund lieferte die bestellte Menge von 100 Metern und auch die dazu passenden Stecker.


Im zweiten Schritt wurde nach dem kürzesten Weg zwischen Antenne und Funkgeräten gesucht, um die Kabelverluste weiter gering zu halten. Verschiedene Möglichkeiten wurden diskutiert, nicht alle waren in der Praxis mit unseren Mitteln zu verwirklichen. Schließlich wurde ein guter Kompromiss gefunden, nämlich so kurz wie möglich und noch machbar.
Eine sieben Meter lange Latte mit dem Kabelkanal von 40x60 mm oben darauf wurde, an mehreren Stellen befestigt, diagonal vom Sirenenfuß zum mittleren Gebälk geführt. Von da aus, mit etwa 70cm Abstand, führt eine Latte mit Kabelkanal diagonal entlang der Dachsparren direkt in Richtung Durchbruch zum Funkraum. In dem 70cm Abstand vollzieht das Kabel frei hängend eine leichte 120 Grad Biegung vom oberen zum unteren Kabelkanal. Es gibt keine „scharfen“ Kurven um irgendwelche Ecken.

 

Kurt, DJ4RP, hatte das notwendige Material schon am Vortag beschafft und einige Befestigungshölzer vorbereitet. Jochen, DL1KH, und Kurt, DJ4RP, schritten am 22. 06.2020 zur Tat. Bei der Ausführung zeigte sich, dass die geplante Verlegung noch weiter optimiert werden konnte. Nach gut drei Stunden war die Konstruktion fertig. Mit dem Ergebnis waren beide zufrieden.


Wer den Speicher in der Schule kennt, weiß, dass Jeder Schritt eine Staubwolke und jeder Hammerschlag ein Kalkrieseln auslöst.
Entsprechend waren beide gezeichnet. Man konnte sie aber noch erkennen.

 

DJ4RP im Juni 2020

Kanal obere Diagonale
Kanal untere Diagonale
Kanal Übergang untere_obere Diagonale
Trommel mit 100m Hyperflex 13 Koaxkabel
2019

Was war im Dezember bei L20 los

Am 7. Dezember waren DF6JY, DH0EAE und DJ4RP im Clubraum aktiv. Zunächst wurde gründlich aufgeräumt. Es ist sogar gelungen, die Fensterbänke, einen ach so beliebten Abstellplatz, frei zu machen. Tische und Stühle wurden auf den Flur geschoben und dann wurde nicht nur ordentlich ausgefegt, sondern auch feucht durchgewischt. Der Raum ist wieder vorzeigbar.

 

Am 10. Dezember haben DH7ICH und DJ4RP Vorbereitungen für die neuen Werkzeugcontainer getroffen. Michael hat mit großer, elektrischer Eisensäge die störenden Fußrasten an den Tischen abgesägt und anschließend mit einer Trennscheibe die Reste entfernt. So war dafür gesorgt, dass die vorgesehenen Werkzeugcontainer ganz unter den Tisch geschoben werden können. Auch Stühle passen jetzt voll unter den Tisch.

 

Am 15. Dezember waren DF6JY, DL2EK und DJ4RP wieder im Club. Die neuen Werkzeugcontainer waren eingetroffen. Die erforderlichen Unterschränke hatte DJ4RP Maß genau angefertigt. So konnte der alte, baufällige Container ersetzt werden. Zusätzlich wurde eine zweite, gleich Kombination am zweiten Funktisch aufgebaut. Eingelegte Trennrahmen erlauben jetzt eine praxisgerechte Ablage für Werkzeug und Material.

 

Am 27. Dezember haben DF6JY und DJ4RP eine Fahrt mit einer Ladung DV-Schrott und Abfall zum Entsorgungshof durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit wurden die schweren Bleiakkus mitgenommen.
Der Keller lichtet sich langsam.

 

DJ4RP im Januar 2020

 

UKW-Contest 2019 mit Hindernissen

Datum: 7.10.2019

Mit Sack und Pack und einer starken Mannschaft ging es am Samstag, den 7. September 2019 auf die Halde Norddeutschland. Der UKW-Contest stand bevor. Das große „Gepäck“ wurde auf einem Anhänger verladen, den Lutz, DG5JL, freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte. Die handlichen Sachen landeten im Kofferraum.

Alles war so schön vorbereitet, selbst zwei Notebooks mit dem erprobten Contestprogramm standen zur Verfügung. Und es klappte auch anfangs alles recht ordentlich. Dank vieler Hände war das Zelt sehr bald aufgebaut. Auch der Mast mit den gestockten Antennen konnte zügig aufgerichtet werden.


Aber dann ging es los. Das erste Notebook wollte gar nicht. Das Reservegerät tat sich auch schwer. Es wollte, trotz vieler Bemühungen, einfach nicht klappen. So startete der Contest ohne Notebook. Wie in alten Zeiten wurde ein Logbuch auf Papier geführt. Das führte sehr bald zu den ärgerlichen Rückmeldungen „Wir hatten schon“.


Schließlich gelang es dann doch das Programm zum Laufen zu bringen. Dann kam der zweite Schlag. Wir waren bereits beim xx. QSO und wollten zunächst da aufsetzen und weitermachen um die Papier-QSOs später nachzutragen. Das Programm bestand darauf mit Nummer 1 zu beginnen. Zusätzlich nahm das Programm beharrlich nur die aktuelle Uhrzeit. Nachtragen war einfach nicht möglich. Karl-Heinz, DK8JG, will mit dem Autor reden, ob man das ändern kann.


Dann nahm sich Benno, DH0EAE, der Sache an, fuhr nach Hause und korrogierte nach einiger Zeit erfolgreich die Datenbank. Großes Lob für diesen intensiven Einsatz. Jetzt konnten die Papier-QSOs nachgetragen und das Log per Notebook weitergeführt werden. Leider fiel das Notebook mehrmals kurzzeitig aus, konnte aber nach einem Neustart jeweils weiter voll genutzt werden. Das Ganze hat natürlich eine Menge Zeit und sicher auch Punkte gekostet.


Die Ausbreitungsbedingungen waren auch nicht besonders gut. Nachts gab es Zeiten, da gelang in einer Stunde manchmal nur eine oder keine Verbindung. Insgesamt konnten 133 QSOs geloggt werden, das weiteste über 700 km. Immerhin war die Station durchgehend über 24 Stunden besetzt, ein schönes Ergebnis. Diejenigen, die während der Nachtschicht an der Station saßen, sind die wahren Helden.


Zur Stromversorgung wurden, wie geplant, Blei Akkus eingesetzt. Zum Nachladen mit 12 Volt lief im Hintergrund der neue Generator, allerdings zeitweise ohne den 230 Volt Inverter Betrieb. Auf der Instrumententafel des Akkus konnte nicht nur die aktuelle Akkuspannung abgelesen werden, sondern auch der abfließende Strom zum Funkplatz als auch der vom Generator zugeführte Ladestrom. Zu dem „Hauptakku“ mit 140 Ah wurden zwei weitere kleinere parallelgeschaltet. Die 12 Volt Stromversorgung per Akku hat absolut störungsfrei gearbeitet.


Hans-Wilhelm, DG3EAJ, von Z40 hat beim Aufbau kräftig mitgeholfen. Am Abend zeigte er uns dann auf seinem Notebook mit DVB-T Stick Verbindungen, die über den neuen stationären Satelliten abgewickelt wurden.


Am Anfang der Himmelstreppe und am Zelt waren Info-Tafeln aufgestellt, die für den Amateurfunk warben und das Treiben im Zelt erläuterten. Rund zehn Besucher interessierten sich für das Geschehen auf der Halde. Kurt, DJ4RP, hat mit mehreren Interessenten ausführliche Gespräche geführt. Dabei stellte sich heraus, dass einige vom Fieldday in der Presse gelesen hatten und deshalb zur Halde gekommen waren. Pressearbeit ist immer wieder wichtig.


Unser Chefkoch Hejo, DK5EV, hat die Mannschaft wieder bei Laune gehalten. Zu allen Mahlzeiten war die Versorgung hervorragend. Das Angebot war nicht nur schmackhaft, sondern auch noch gesund. Die Vorräte der Küche hätte für weitere 15 Gäste gereicht. Die Planung wird überarbeitet werden müssen.


Der Wettergott hat es wieder gut mit den Funkamateuren gemeint. Er drohte immer wieder mit finsteren Wolken und Regen am Horizont, hat sie dann schließlich doch verschont. Das Zelt konnte trocken verpackt werden.


Leider haben wir auch Verluste zu beklagen. Bei der Demontage des Mastes konzentrierten sich alle auf einen fest sitzenden Häring. Als er sich dann spontan löste, kippte der auf den Stützbeinen stehende Mast seitlich ab. Die beiden 11 Element Antennen wurden dabei so beschädigt, dass sie wohl ersetzt werden müssen. Es gab traurige Gesichter.
Als der Schaden 14 Tage später noch einmal in Augenschein genommen wurde, kam man zu dem Entschluss, dass sich ein Reparaturversuch doch lohnen würde. So machten sich Benno, DH0EAE, Michael, DO7ICH, und Roland, DL2ERL, an die Arbeit. Die verbogenen Elemente konnte ziemlich schnell wieder gerichtet werden, der Boom machte von beiden Antennen schon mehr Arbeit. Nach vielen vorsichtigen Biegeversuchen war der Boom wieder ordentlich gerade. Sorge machten die beiden Dipole. Da waren die Kunststoffhalterungen zerbrochen. Roland hat sie mitgenommen und will versuchen sie mittels einer Verstärkung wieder zu richten, d.h. zu verkleben. Wahrscheinlich können beide Antennen gerettet werden.


Bedauerlicherweise gab es einen weiteren kleinen Schaden am Anhänger. Der konnte erfreulicherweise mit einem kleinen Geldbetrag schnell aus der Welt geschafft werden.


Diesmal war es ein Wettbewerb im Stile eines Fielddays, allerdings mit besonderen Herausforderungen. Aber alle wurden schließlich gemeinsam bewältigt. Es hat allen wieder viel Freude gemacht. Der neue Transceiver IC 9700 hat die Feuertaufe bestanden.


Dieses Jahr haben teilgenommen: DF6JY, Horst; DL9EBA, Hans-Peter; DO7ICH, Michael; DK5EV, Hejo; DG9NCZ, Alexander; DG3EAJ, Hans-Wilhelm; DH0EAE, Benno; DJ4RP, Kurt; DC9ER, Hans-Peter; DL1KH, Jochen; DL9JB, Jochen

 

Die schweren und sperrigen Teile werden auf den Anhänger von Lutz, DG5JL, geladen
Kleinere und wertvolle Teile werden in die Kofferräume der PKWs verladen
Der Antennenmast mit zwei gestockten Yagi-Antennen für 2m steht
Die Antenne wird durch Horst, DF6JY, eingenordet
Gesamtbild der Fieldday-Station mit Antenne und Funkzelt
Weitere Ansicht des Fielddayplatzes; DH0EAE testet einen "neuen" Kurbelmast
Blick auf unsere 12V-Stromversorgung
Unsere neue UKW-Station (IC 9700) im Fielddayeinsatz
OVV Horst, DF6JY, und stellvertretender OVV Hans-Peter, DL9EBA, an der Funkstation
Großer Andrang an der Funkstation bis in die späten Abendstunden
Werbung am Funkzelt
Werbung am Fuß der sog. Himmelsleiter

Funktag Kassel

Datum: 6.4.2019

Ab nach Kassel

Vier OMs aus unserem Ortsverband folgten am 6. April 2019 dem Ruf des Funktages nach Kassel. Per Bahn, komfortabel und sehr preiswert, reisten Horst Indek, Benno Jacobs, Jochen Petry und Kurt Willutzki erstmalig zu dieser Amateurfunk-Veranstaltung.
Im Wesentlichen bestand sie aus zwei Abteilungen. Auf der einen Seite präsentierten sich Vereine, so auch der DARC, und kommerzielle Anbieter von Geräten und Zubehör für den Amateurfunk. Bekannte Firmen aus dem In- und Ausland waren vertreten. Transceiver für 12.000 Euro konnten ebenso bestaunt werden wie Seilspanner für 1 Euro. Konfektioniert Koaxkabel gab es zu Preisen, zu denen man sie selbst nicht machen kann. Bei der AATIS wurden die angebotenen Bausätze in Funktion gezeigt. An einem großen Messplatz konnte man sein Funkgerät überprüfen lassen.
Auch die angebotenen Vorträge fanden großes Interesse. Unser OVV Horst Indek besuchte hiervon einen, wobei er seine Teilnahme an diesem vorgesehen hatte. Der AMSAT-DL-Vorstand Peter Gülzow, DB2OS präsentierte in einem recht ausführlichen Vortrag das Projekt QO-100/Es'Hail-2, dem erst kürzlich gestarteten geostationärer Amateurfunk-Satelliten.
Auf der anderen Seite lockte ein ausgedehnter Flohmarkt mit einem breiten Angebot von Geräten und Bauteilen die Besucher. Unser Clubmitglied Jochen Petry, Freund älterer Gerät, fand die lang gesuchte Röhre E88CC für einen älteren Empfänger der Firma Siemens. Dass es sich bei dieser Röhre um einen russischen Nachbau handelte, störte nicht weiter.
Im Restaurant gab es u. a. Speisen mit so schönen Namen wie Contesteilnehmer oder Kabelsalat oder so ähnlich.

Die Offiziellen des Vereins waren schwer zu erreichen. Angeblich sausten sie ständig kreuz und quer durch die Halle. Aber am Stand des DARC konnte man sich mit Gedrucktem über alle Gebiete des Amateurfunks informieren.

Die Beteiligten dieser Reise haben abschließend festgestellt, es hat sich gelohnt. Nächstes Jahr werden sie wieder dabei sein. Vielleicht fährt der halbe Ortsverein mit.

Kurt
DJ4RP

Antennenmodernisierung - Teil 1

Datum: 30.3.2019

Wir haben das schöne Wetter Ende März genutzt, um unseren defekte KW-Beam vom Dach unseres Vereinsheims herunterzuholen und den neuen Beam nebst gereinigten Rotor für die Installation auf dem Dach vorzubereiten.

Zerlegen des Beams
Zerlegen des Beams
Es ist geschafft: Der Beam ist vom Dach
Montage der Elemente des neuen Beams
Montage der Elemente des neuen Beams
Einfetten der Kugellager des gereinigten Rotors