30.03.2017

Heute erreichte uns eine traurige Nachricht:
Am 19. März 2017 ist unser langjähriges Mitglied Herbert Barth, DB6JE verstorben.

30.12.2016
L2Ø will hoch hinaus

Jedenfalls haben wir jetzt dafür die besten Voraussetzungen. Wir besitzen seit Sonntag, dem 11. Dezember, einen Alu-Schiebemast mit einer Länge von ca. 12 Metern.
Und so fing es an. Auf dem Hof eines ehemaligen Taxiunternehmens lag ein ziemlich großer Alu-Schiebemast mit einer schweren Wandbefestigung. Beides wurde nicht mehr gebraucht. Der Eigentümer wollte Mast und Halterung schnellstens loswerden. Zunächst hatte er an eine Verschrottung gedacht.
Im Internet ist er auf unsere Homepage gestoßen und hat daraufhin unseren OVV Horst, DF6JY, angerufen. Hans-Peter, DL9EBA, hat das Teil dann vor Ort besichtigt und fotografiert. Im Club war man sich schnell einig, eine Verschrottung musste verhindert werden.
Wir haben eine Übernahme, der Preis war sehr verlockend, zugesagt. Nun kann so ein „Trümmer“ nicht eben auf dem Wagendach transportiert werden. Ein geeigneter Anhänger mit Zugmaschine musste her.
Dankenswerterweise ist Michael, DO7ICH, sofort eingesprungen. Durch Urlaub und andere Widrigkeiten kam es zunächst zu Verzögerungen. Der Besitzer war schon ein wenig unruhig geworden. Aber heute, Sonntag, den 11. Dezember 2016, hat es geklappt.
Unser OVV Horst, DF6JY, hatte kurzfristig eine kleine Mannschaft zusammen getrommelt, die sich um 17 Uhr auf dem Hof des Eigentümers am Mausegatt in Bergheim einfand.
Von dem Kaliber des Mastes und der Halterung waren wir dann doch überrascht, vom Gewicht erst recht. Dann kamen Zweifel auf, ob dieses Teil überhaupt in den Anhänger passte. Das unterste Rohr hatte eine Länge von fast 3 Metern.
Der Mast wurde erst mal von der Halterung gelöst und kleingemacht, in vier Portionen zerlegt. Die Wandhalterung, ein Teil aus stabilen Vierkantmaterial, hatte ein Gewicht, dass vier Mann gebraucht wurden, um sie zu transportieren. Bis auf das lange unterste Rohr passte alles problemlos in den Anhänger. Letzteres konnte dann im Hänger diagonal von links oben nach rechts unten so eben untergebracht werden.
Im Club angekommen, stellte sich die Frage, kriegen wir mit dem langen Teil auf der Kellertreppe überhaupt die Kurve. Es hat zum Glück gereicht. Die schwere Wandhalterung war dann schon eine echte Herausforderung. So sind schließlich alle Teile in unserem Materialkeller gelandet.
Über die weitere Verwendung ist noch zu diskutieren. Vorstellbar ist, die unteren vier oder fünf Teile auf dem Dach an der alten Sirenenhalterung zu befestigen. Der große Außendurchmesser des unteren Rohres könnte vielleicht sogar direkt passen. Voll ausgefahren wäre der Mast wohl nur für einen Rundstrahler geeignet.
Am heutigen dritten Advent waren beteiligt:
Horst, DF6JY, Hans-Peter, DL9EBA, Michael, DO7ICH und Kurt, DJ4RP.




18.06.2016
Flohmarkt-Aktion erfolgreich

Der L20-interne Flohmarkt war ein Erfolg. Aus diversen Stationsauflösungen wurden die übrig gebliebenen Geräte, Kabel, Antennen und Kleinteile zum Kauf angeboten. Die größeren Geräte konnten schon vorher verkauft werden. Im Vorlauf der Aktion wurden per Email zweimal auf den Flohmarkt hingewiesen, erfolgreich, wie sich später heraus stellte. Interessenten von R05, L16 und L20 hatten sich eingefunden.
Nach der Devise „Alles muss ´raus“ richteten sich auch die Preise. So waren diverse Morsetasten, zum Teil von der russischen Armee, für zwei bis fünf Euro zu haben. Lautsprecher und Zubehör gab es zu ähnlich günstigen Konditionen.
Morsetasten wurden mit dem Slogan angeboten: „Auch wenn Du nicht morsen kannst oder willst, Du brauchst eine, um zu zeigen, wie das früher einmal gemacht wurde“. Das überzeugte, der niedrige Preis, fast geschenkt, tat ein Übriges.
War die Aktion auch nicht das ganz große Geschäft, hat es doch gut 100 Euro in unsere Kasse gespült. Die Verkäufer waren froh um jedes Stück, welches wegging, mussten sie es doch nicht wieder wegräumen. Das betraf besonders die unhandlichen Teile wie diverse Antennen.
Natürlich ist nicht alles verkauft worden. Ganze drei Bananenkartons mit militärischen Teilen, CB-Funk Zubehör und verschiedenen kleinen Messgeräten sind übrig geblieben.
Hans-Peter, DL9EBA, und Kurt, DJ4RP, hatten im Vorraum unseres Gerätekellers Tische und Bänke aufgestellt. Das Material wurde aus den Bananenkartons darauf ausgebreitet. Alles lag gut präsentiert auf Tischen und Bänken, es musste nicht in Kartons „gewühlt“ werden. Der Aufbau hatte um 9 Uhr begonnen. Gegen 9.30 Uhr kam schon der erste Interessent. Um 12,15 Uhr war alles wieder weggeräumt und die Aktion damit beendet.
Bei dieser Gelegenheit wurden die zwei noch vorhandenen Gasflaschen entfernt. Hans-Peter, DL9EBA, und Kurt, DJ4RP, haben je eine mitgenommen, um sie vorläufig einzulagern. Über den weiteren Verbleib ist noch zu beraten.
Als Besucher konnten wir begrüßen:
DO7PAS, Pascal, L16
DB9EG, Rudolf, R05 Grenzland
DB7JR, Jürgen, L16
DC3EX, Bernd, L20
DK8JG, Karl-Heinz, L20
DL1DWD, D. Lehmkuhl, L16
DO7ACI, Dussun, L16
DC1DB, Dirk, L16
Maximilian, SWL, (DC1DB) 
Kurt, DJ4RP, 18. Juni 2016

 

19.09.2016
Mühlenfest in Duisburg Bergheim 17. und 18. September 2016

Auch dieses Jahr haben wir vom Ortsverband L20 wieder am Bergheimer Mühlenfest teilgenommen. Ich glaube, es war das vierte Mal. Auf unseren Wunsch bekamen wir einen Standort weit ab von der Bühne. So wurden wir von der doch sehr lauten Musik nicht beeinträchtigt. Der Standort neben dem Eingang zum Tempel, praktisch fast auf der Spielwiese, erwies sich als besonders günstig. Wir waren im Blickfeld der Kinder, die zu den Hüpfburgen liefen, oder nebenan zum Kinderschminken kamen.
Der Aufruf im Club zur Teilnahme, Mithilfe ist nahezu ungehört verhallt. Das konnte einige wenige Aktiven, immer dieselben, aber nicht erschüttern. Unterstützt wurden sie freundlicherweise von Johannes, DK8JB, von L16. Wir hatten uns entschieden, mit „kleinem Geschirr“ anzutreten, d.h. auf das große Zelt zu verzichten, uns mit dem Pavillon zu begnügen. Das hat sich auch als absolut ausreichend erwiesen. Auf unseren Wunsch stellte die Leitung der Veranstaltung uns auch noch ausreichend Tische mit Sitzgelegenheit zur Verfügung. So haben wir uns beim Transport auf den sogenannten Morsetisch mit Steckdosen und den Pavillon beschränken können.
Als Programm für Kinder wollten wir, wie immer, vier Aktivitäten anbieten. Als Schwerpunkt  war „Morsen für Kinder“ vorgesehen, kam auch recht gut an. Erfolgreiche Telegraphisten wurden mit einer Süßigkeit belohnt. Alle waren erfolgreich. Nach den ersten Erfahrungen mit Morsezeichen konnten die Kinder, Mädchen waren in der Überzahl, Perlenketten mit ihrem Namen in Morsezeichen, sozusagen in Geheimschrift, fädeln. Hier hat unser Freund von L16, Johannes, große Geduld bewiesen. Der „Heiße Draht“, ein Geschicklichkeitsspiel für eine ruhige Hand, fand immer wieder viel Anklang. Selbst einige Eltern fanden daran großen Gefallen. Allerdings wurde für sie „die Latte“ etwas höher gelegt, der Schwierigkeitsgrad 1 wurde eingeschaltet. Manche bewiesen eine sehr ruhige Hand und haben alle Kurven gekriegt, wenn auch nicht immer beim ersten Versuch. Für die vierte Aktivität, Zusammenbau und Löten von Morsetasten, hatte wir zwar alles mitgebracht, haben dann aber darauf verzichtet. Dafür sprachen zwei Gründe. Zum einen wäre es sehr zeitaufwendig geworden, zum anderen waren die meisten Kinder noch zu klein, um ihnen einen Lötkolben in die Hand geben zu können. Bei wirklichem Bedarf wären wir sicher darauf eingegangen.
Das Equipment für diese Aktivitäten wird von mir betreut. Alles passte in zwei Bananenkartons und in zwei Koffer. Darin befanden sich sämtliche Zutaten in ausreichender Menge für alle Arbeiten, von der Stopfnadel bis zur Morsetaste. Rund zehn Bausätze, komplett bis auf die letzte Beilagscheibe waren vorbereitet. Wir hätten vier Lötplätze komplett aus rüsten können.
Meine guten Beziehungen zur Küche drückten sich dadurch aus, dass immer wieder gefüllte Kaffeekannen bereit standen. Das gab es bei keinem anderen Stand.
Auch wenn es eigentlich ein Kinderfest war, so galt unsere Aktivität besonders den Eltern, unserer eigentlichen Zielgruppe. Auf eine Kurzwellenstation hatten wir bewusst verzichtet. Funkgespräche in SSB eignen sich in diesem Umfeld nicht besonders, um den Amateurfunk positiv darzustellen. Hans-Peter hatte eine UKW Station aufgebaut, die mit zwei Geräten bestückt war, einem modernen Duobänder für 2m und 70cm und einem älteren Gerät mit deutlich mehr Volumen, vielen Knöpfen und einer leuchtenden Siebensegment Anzeige, das Ganze mehr für die Optik. Eine X50 Antenne war ordentlich hoch angeordnet.

Einen kleinen Jungen mussten wir bitter enttäuschen. Er wollte unbedingt mal funken, allein Horst fand trotz emsigen Rufens auf dem Ortskanal keinen Gesprächspartner. Er kam mehrmals nachfragen, ob es jetzt ginge. Er ist schließlich ziemlich enttäuscht weggegangen. So etwas sollte uns nicht noch einmal passieren!
Obwohl für beide Tage, Samstag und Sonntag, Kinderfest angesagt war, fanden wir uns am Sonntag zunächst allein auf der Spielwiese. Mehr durch Zufall erfuhren wir, sonntags sei das Kinderfest gar nicht vorgesehen gewesen. Erst auf Drängen einiger Eltern wurde eine Hüpfburg aufgebaut, die dann auch sehr angenommen wurde. So hatten wir ebenso wieder Publikum.
Auch wenn wir nicht durchgehend Kinder an der Morsetaste hatten, waren wir doch ganz gut besucht. Von den etwa 30 Ständen auf dem gesamten Mühlenfest ist unser der einzige, der im Bericht der WAZ/NRZ im Bild erschienen ist. Auch ein Erfolg.
Den Pavillon hatten wir über Nacht stehen gelassen, ihn aber gegen Flugversuche bei Wind mit vier Kanistern á 20 Liter Wasser einigermaßen fixiert. Funkgeräte und das gesamte Equipment hatten wir in unsere Autos gepackt. Damit konnten wir am nächsten Tag bis an unsere Tische heranfahren, um alles wieder auf zu bauen.  
Zusammengefasst ist festzuhalten, es war auch bei enttäuschender Teilnahme seitens L20, eine gelungene PR-Veranstaltung. Auch wenn es eigentlich ein Kinderfest war, so zielte unsere Aktivität im Wesentlichen auf die Eltern, auf die Väter, unserer eigentlichen Zielgruppe. Konnten wir auch direkt keine neuen Mitglieder gewinnen, konnten wir doch den Bekanntheitsgrad unseres Vereins wieder ein wenig auffrischen.

DJ4RP


15.10.2016

Putzaktion in unserem Clubraum.

Beim Tag der Offenen Tür wollen auch wir unser Hobby präsentieren. Den aktiven Funkbetrieb werden wir auf dem Flur vor unserem Domizil durchführen. Wir wollen unseren Besuchern aber auch unseren Clubraum zeigen, haben wir dort doch eine beachtliche Anzahl unterschiedlichster Geräte auf zu weisen.
Das Umfeld in diesem Raum war zwar einigermaßen ordentlich, aber nicht ordentlich genug, um mit ihm Werbung für den Amateurfunk zu machen.
So wurde eine Reinigungsaktion beschlossen. Am Samstag, den 15. Oktober um 10 Uhr startete die Aktion. Vier OMs, immer dieselben, machten sich an die Arbeit. Bevor mit der eigentlichen Reinigung begonnen werden konnte, wurde erst einmal aufgeräumt und ordentlich ausgemistet. Ein ganzer Bananenkarton mit Datenbüchern aller Art landete im Papiercontainer. Sie werden nicht mehr gebraucht. Im Internet stehen alle Bauteile mit genauen Parametern leicht erreichbar zur Verfügung. Dazu kamen viele total überalterte Unterlagen, die auch nicht mehr benötigt werden. So wurde viel Platz geschaffen, um verbliebene Bücher und Geräte ordentlich unterzubringen. Einige vagabundierende QSL-Stapel fanden zusammen Platz an einer zentralen Stelle in einer Box. 
Um zur Reinigung zu schreiten, wurden alle beweglichen Teile auf den Flur geräumt. Unser OVV nahm persönlich Schrubber und Aufnehmer  zur Hand und wischte den Raum feucht durch. Vorher rückte er mit Leiter und Besen den Spinnenweben an Decke und Wänden erfolgreich zu Leibe.
Ein OM hatte vorsorglich Rumelner Kaffee und Kuchen mitgebracht. Beides fand in der Kaffeepause regen Zuspruch.
Danke an die Spender-XYL.
Alte Computer und andere Hardware wurden der Verschrottung zugeführt, das schafft auch wieder Platz. Zwei Kartons mit selten gebrauchten Teilen wurden in den Keller verlagert. Und nicht zuletzt wurde der offene „Küchenbereich“ in einen Schrank verlegt, auch eine deutliche optische Aufwertung. Durch leichte Verschiebung der Schränke konnten der Zeltsack, die Leiter und andere „Langteile“ aus dem Blickfeld geräumt werden.
Zum Schluss bekamen die Tische frische Decken. Die alten, inzwischen von deutlichen Gebrauchsspuren gezeichnet, wird die Kaffee-Spender-XYL demnächst in die Waschmaschine stecken.
Gegen 13.30 Uhr war das Werk getan, es hatte doch länger gedauert als geplant. Die Beteiligten DF6JY, DL9EBA, DL1KH und DJ4RP waren mit dem Ergebnis ihrer Arbeit sehr zufrieden. Unseren Funkraum kann man jetzt ruhigen Gewissens dem Publikum präsentieren.

DJ4RP

Tag der Offenen Tür 29. und 30. Oktober 2016

Am Tag des Offenen Ateliers haben wir uns auf Anregung der Stadt Duisburg mit einem Tag der Offenen Tür angeschlossen. Alle örtlichen Zeitungen wurden mit einem Vorbericht plus Bildern und einer Einladung versorgt. Leider war dieser Vorbericht den beiden Tageszeitungen nicht wichtig genug, unser Artikel ist nicht erschienen. In der WAZ/NRZ gab es einen Bericht über den Tag des Offenen Ateliers. Darin wurden die Funkamateure mit zwei Sätzen erwähnt. Die Werbezeitungen allerdings brachten den kompletten Bericht mit einem Bild in ansehnlicher Größe.
Im Vorlauf zum Tag der Offenen Tür hatten einige OMs unseren Funkraum ordentlich aufgeräumt. So konnte er den Besuchern präsentiert werden.
Am Samstag wurden die beiden Tische aus dem Funkraum in den Flur gestellt. Auf einem wurde die Station aufgebaut. Als Transceiver stand ein ICOM 775 mit 200 Watt zur Verfügung. Unsere bekannte Morseeinrichtung mit Handtaste und Elbug kam auf den zweiten Tisch. Dazu kam unser übliches Werbematerial und QSL-Karten.
DF6JY, DL9EBA, DL6EBR und DJ4RP wechselten sich an der Station ab.
Als Antennen hatten wir unseren Drei-Elemente-Beam für 10, 15 und 20m und einen extra aufgebauten „Multi-Mono-Band-Dipol“ zur Verfügung. Da am gleichen Wochenende der weltweite WW CQ DX Contest lief, mangelte es nicht an Stationen auf dem Band. Es mangelte sehr wohl am Publikum. Von großem Andrang konnte also nicht die Rede sein. Dennoch hatten sich einige Interessierte eingefunden. Befragt, woher sie die Information zu dieser Veranstaltung hatten, antworteten sie: „Es stand doch in der Zeitung“. Aber es kamen auch Kunstinteressierte. Unser Öffentlichkeitsarbeiter hat sie geschickt aufgefangen: Morsen sei auch eine Kunst. Und tatsächlich ließen sich einige zunächst das Morsen und dann den Amateurfunk insgesamt erläutern.
Am Samstag, wir waren von 10 bis 18 Uhr vor Ort, haben wir rund 150 Stationen erreicht. Aber so richtig DX war nicht drin. Hatten wir doch gehofft, am Vormittag Fernost zu erreichen, so wurden wir enttäuscht. Zunächst ging fast nur Europa, dann klappte es einige Male nach Südamerika. Auch USA war nicht so richtig dabei.
Am Sonntag haben wir uns wieder in unseren Funkraum zurückgezogen. Funkseitig zeigte sich ein ähnliches Bild wie am Samstag. Einigermaßen gut ging es nach Südamerika und in die Karibik. Die Mannschaft wurde von DL5EBP verstärkt.
Für ausreichend Kaffee und ein paar Plätzchen hatte ein XYL aus Rumeln an beiden Tagen gesorgt. Die Aktiven und die Gäste haben gerne davon Gebrauch gemacht.
Im Nachhinein erkannten wir, dass der akustische Blickfang-Effekt im Flur doch nicht so groß war, wie wir gehofft hatten. Mit Rücksicht auf andere Nutzer des Hauses mussten wir uns auf Funkbetrieb mit Kopfhörer beschränken. Auch wegen der Halligkeit erwies sich der große Flur für die Verständlichkeit unserer ausgehenden Funkverbindungen als ungeeignet.
Als Logbuch wurde, wie auch beim Fieldday, ein Notebook mit einem speziellen Programm von N3FJP eingesetzt. So hatte man immer eine totale Übersicht. Nicht nur die Punktzahl wurde ständig präsentiert, auch die Anzahl der bereits erreichten Zonen war stets zu sehen, und um die ging es eigentlich bei diesem Contest. Die Bedienung erwies sich als sehr einfach. Mit zwei Tastenklicks war das eingegebene Rufzeichen im Logbuch.
Immer wieder spannend war es, zu sehen, welches Land sich hinter manchem fantasievollem Rufzeichen verbarg. Besonders Zypern glänzte mit eine Vielzahl unterschiedlicher Calls. Glaubte man, eine Exoten erwischt zu haben, war es wieder einmal „nur“ Zypern. Auch der ständige Wandel der Rufzeichen ganz allgemein war aufgefallen. Man kann immer wieder dazu lernen.
Bei der Technik haben wir ein wenig dazu gelernt. So erwies sich der bereits doppelt abgeschirmte Vierfach-Kopfhörerverstärker immer noch als undicht gegen HF-Einstrahlung. Bei der Richtungsanzeige des Rotors für den KW-Beam kamen immer wieder Zweifel auf. In beiden Fällen wäre nach zu arbeiten.
An der Contest Station waren immer zwei Operators im Einsatz, einer bediente das Funkgerät, der zweite führte das elektronische Logbuch am Notebook. Das gab den übrigen Funkfreunden Gelegenheit, sich anderweitig zu beschäftigen. Ein OM verteilte unser Rufzeichen an einer zweiten Station per CW über ganz Europa. Auch das konnte dem Publikum gezeigt werden.
Resümee: 207 Kontakte sind im Logbuch verzeichnet, mit 32 Zonen über alle Bänder und mit 42660 Punkten als Ergebnis. Es hat wieder Spaß gemacht, es hat sich gelohnt. Unter den Besuchern waren auch einige XYLs und OMs, zwei davon, für uns neu, könnten potentielle Mitglieder gewesen sein.


Kurt Willutzki, DJ4RP
 

24.08.2016

Liebe Funkfreunde,

der diesjährige Fieldday rückt naher, daher hier einige Informationen zur Durchführung:

IARU Region I (Kurzwellen-) SSB-Fieldday 2016, Samstag 03. September 2016 von 13.00 UTC bis Sonntag 04. September 2016 um 12.59 UTC; Standort Parkplatz Deichstraße, Zufahrt Richtung Homberg, vor A40 rechts abbiegen auf Wilhelmalllee, in Richtung Kläranlage ehemaliger Hafen Mevissen, Nutzungsgenehmigung der Ruhrkohle AG liegt vor; Teilnahmeklasse Portable, Multi Operator, Low Power (<=100W), non-assisted (nur eine Antenne möglich); Call DL0RN/p, Anmeldung beim DARC ist erfolgt;
Gerät: noch offen
Antenne: noch offen

 

Hierzu nun folgende Termine:

Am Donnerstag den 25.August 2016 wollen wir ab 20.00 Uhr bei unserem monatlichen OV-Abend im Clubraum alles Wichtige zum Fieldday nochmals durchsprechen. Vorher wollen wir unseren neuen Stromgenerator erstmals in Betrieb nehmen.

Am Samstag den 03. September 2016 geht es dann los. Voraussichtlich um 10.00 Uhr MESZ treffen wir uns im Clubraum, beladen die Fahrzeuge, den Anhänger und fahren zum Fielddayplatz. Dort erfolgt der Aufbau der Zelte, der Antenne und der Station um dann von 13.00 UTC bis 12.59 UTC am Sonntag möglichst ununterbrochen Funkbetrieb durchzuführen.

Alle sind recht herzlich eingeladen, aktiv rund um den und aktiv am Fieldday mitzuwirken.

Euer Vorstand


17.03.2016
 

Hallo Mitglieder und Funkfreunde von L20

Wegen der immer noch nicht geklärten Lage im Klubheim
(Brandschutzmängel) treffen wir uns bis auf weiteres am Sonntag von 10:30 bis 12:00 Uhr bei

Kaffee & Bäckerei KARL
47229 Du-Friemersheim
Kaiserstraße 54
(20m hinter der Einmündung Viktoriastr.;  linke Straßenseite in Fahrtrichtung)

Zur Lage im Klubheim hier u.a. ein Link zu einem Zeitungsartikel der WAZ:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/kultur-und-freizeitzentrum-bis-mai-gesperrt-aimp-id11642378.html

55+73
Euer Vorstand


 

Fieldday 2015

Fieldday 2015

Samstag den 22.08.2015, 09:30 Uhr, Vorbereitung bei DL0RN
•       Aufbau Mast, Rotor, Antennen
•       Antennen Stockung mit Verkabelung und Messung
•       Vergleich der Eingangsempfindlichkeit verschiedener Tranceiver
•       Bereitstellung aller Teile zum Transport

Donnerstag den 27.08.2015, 20:00 Uhr, OV-Abend
•       Teilnehmer am Fieldday benennen, wer kommt, wer führt Kontestbetrieb durch, wer übernachtet auf der Halde?
•       Ablauf für den Aufbau festlegen
•       Abstimmung, welche Station/Equipment genutzt werden soll
•       Versorgung Fielddayteilnehmer klären

Samstag den 05.09,2015, 09:30 Uhr,  Treffen bei DL0RN
•       Beladung Fahrzeuge
•       Fahrt zur  Halde Norddeutschland, Neukirchen-Vluyn
•       Aufbau Zelte, Antennen, Station
•       von 16:00 Uhr MESZ bis zum 06.09.2015 um 16:00 Uhr MESZ Teilnahme IARU Region-1 145 MHz September Contest

Wir werden zur Teilnahme am Cotest die Software "Winkontest" verwenden. Wer sich einlesen möchte findet in der Anlage eine Kurzbeschreibung.

Teilnehmer und Besucher sind zu allen drei Aktionen herzlich willkommen.

Euer Vorstand L20

 
November 2014
Feier zum sechzigjährigen Bestehen
des OV Rheinhausen L2Ø


Bei der Suche nach einem geeigneten Ort für unsere Jubiläumsfeier kam der Vorstand auf das Lokal Waldborn in Rumeln-Kaldenhausen. Vielen wird Waldborn aus ihrer Kinderzeit noch in Erinnerung sein. Bild1Schulausflüge und Wandertage hatten oft dieses im Wald gelegene Lokal als Ziel. Gab es dort doch nicht nur Brause, sondern auch eine große Rutsche, einmalig weit und breit. Die Rutsche steht schon lange nicht mehr, Brause ist noch zu haben.
Um es vorwegzunehmen, die Wahl war gut. Der kleine Saal war für uns sozusagen maßgeschneidert. Das Ambiente an manchen Stellen passte zu unserem Jubiläum, es war ähnlich alt oder älter als unser Ortsverein, verbreitete aber eine gemütliche Atmosphäre.
Bild2Der Vorstand hatte derzeitige und ehemalige Mitglieder eingeladen, dazu Freunde aus benachbarten Ortsvereinen, und vom VFDB.
Wurde zunächst mit 30 Zusagen gerechnet, waren es schließlich erfreulicherweise 50. Damit war der Raum bis auf wenige Plätze gut gefüllt.
Vor 40 Jahren war Reiner Heinelt, DL1BIK (ex DB3JK), nach Varel gezogen. Er hat den weiten Weg zum Waldborn nicht gescheut und schaute sich nach bekannten Gesichtern um. Bild3Besonders gut konnte er sich an Karl-Heinz Sock, DK8JG, erinnern. Während der Lehre als Fernmelder bei Krupp war er eine Zeit lang auch unter seinen Fittichen. Da gab es viel zu erzählen.
Unser Vorsitzende Horst Indek, DF6JY, begrüßte die Gäste, besonders den Distriktvorsitzenden Georg Overhoff, DHØEAV, und den Ehrengast Erwin Kluß mit seiner Ehefrau. Erwin gehörte zu der Gruppe, die vor 60 Jahren den Ortsverein L2Ø gegründet hat. Danach hielt er einen Rückblick auf die vergangenen Jahre und einen Ausblick auf die Zukunft des Vereins. In guten Zeiten hatte L2Ø über 100 Mitglieder, heute sind es noch 65.
Bild4Der Distriktvorsitzende Georg Overhoff gratulierte den Rheinhausenern zum Jubiläum, wünschte für die Zukunft alles Gute und fand viele lobende Worte für die zahlreichen Aktivitäten des Vereins. Neben einer Urkunde hatte er ein kleines Geschenk für die stets klamme Kasse der Rheinhausener im Gepäck. In gleicherweise gratulierte Bernd, DL9BW, OVV-L02, auch mit einer stillen Spende. Walter Frost, DL2EEO, Vorsitzender von Z40, überbrachte die Glückwünsche des VFDB.
Das Haus Waldborn hatte ein großes Buffet aufgebaut, das von Herzhaftem bis Süßem eine große Palette bereithielt. Die Gäste zollten mit gutem Zuspruch Beifall, es gelang jedoch nicht, es leer zu räumen.

 

 

Bild5Einige anstehende Ehrungen wurden auf diesen Termin verlegt. Erdmunde „Eddy“ Sock, DK4JS, Ernst Schmidt, DF2EB, wurden für 40 Jahre Treue zum Verein geehrt. Willi Billen, DB4JY, der Dritte in der Runde, war leider verhindert. Eddy Sock war die erste Frau bei L2Ø, die die „Erste-Klasse-Lizenz“ ihr eigen nennen durfte.

Bild6Hans-Peter Dohmen, DL9EBA, hatte nicht nur eine moderne Verstärkeranlage zur Beschallung mitgebracht, sondern auch eine Sammlung alter Geräte. Dabei stand ein Geloso Sender G 222 TR im Mittelpunkt. In den 60er Jahren war das der Traum aller Funkamateure, allerdings damals für viele unerschwinglich.



Bild7Zur Erinnerung an das Jubiläum wurde die Chronik des Vereins aktualisiert und auf eine DVD gebrannt. Darin ist das Vereinsleben seit Bestehen, so gut es ging, mit zahlreichen Berichten dokumentiert, ergänzt durch eine Sammlung von über 2400 Bildern, sortiert nach Jahreszahlen. Karl-Heinz Sock, DK8JG, hat sie zusammen getragen und geordnet. Er hat auch die alten Aufzeichnungen mit viel Geduld in die neue Chronik eingearbeitet. Es ist ein Highlight geworden. Die DVD ist bei L2Ø  erhältlich.
Bild8Auf einer Stellwand konnte man etwa 40 Bilder aus dem Vereinsleben im A4-Format in aller Ruhe betrachten. Einen „laufenden“ Rückblick mit allen Bildern bot eine Beamerprojektion auf einer Leinwand.
Nach dem offiziellen Teil war genügend Zeit für Gespräche. Viele hatten sich schon länger nicht mehr gesehen, da gab es viel zu erzählen. Besonders gefreut haben wir uns, dass einige ehemalige Mitglieder den Weg zu unserer Veranstaltung gefunden haben. Bild9Auch Vertreter von Nachbar-OVs und vom VFDB gaben sich die Ehre und wurden willkommen geheißen. Stellvertretend für alle sei hier Toni Dobrovsky, DL3WN, genannt.

Gegen Mitternacht endete das Treffen mit dem Resümee: Sehr gut gelungen.

Text: DJ4RP, Bilder: DJ4RP, DL9EBA, Layout: DK8JG, Rheinhausen im November 2014

 
 
 
08.10.2014
Jubiläumsfeier „60 Jahre OV L20“

Liebe Mitglieder, liebe ehemalige Mitglieder, liebe Sponsoren, liebe Funkfreunde, zu unserer Jubiläumsfeier „60 Jahre OV L20“ lädt der DARC OV Rheinhausen ganz herzlich ein.
Wir feiern am Samstag, den 25. Oktober 2014, im Restaurant Haus Waldborn, Bonertstraße 99, 47239 Duisburg, Rumeln-Kaldenhausen, www.waldborn.de , Telefon 02151 409599.
Beginn ist um 19.00 Uhr. Nach Begrüßung und Ansprachen folgt ein Abendessen in Form eines Buffets. Der Kostenbeitrag hierfür beträgt 20€ je Person. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein werden wir über die vergangenen 60 Jahre plaudern, uns an viele gemeinsame Aktivitäten erinnern.
Außerdem wollen wir einige Mitglieder ehren, die in diesem Jahr auf 40 Jahre Mitglied- schaft zurückblicken können. Ebenfalls wollen wir unsere jetzt auf 60 Jahre erweiterte Chronik vorstellen, die auch auf CD/DVD verfügbar sein wird. Solltest Du noch relevante Informationen wie Bilder, Texte und Filme der vergangenen Jahre haben, besteht jetzt noch die Möglichkeit diese in die Chronik aufzunehmen. Melde Dich deshalb noch bis 12. Oktober 2014 bei Karl-Heinz, DK8JG.
Damit wir richtig planen können, ist eine Voranmeldung unbedingt erforderlich.
Bitte schicke beiliegende, für Dich portofreie, Teilnahmebestätigung bis spätestens zum 05. Oktober 2014 zurück. Bitte sende die Karte auch dann zurück, wenn Du nicht teilnehmen kannst, so wissen wir, dass unsere Einladung Dich erreicht hat.
Bei der Suche nach einem Quartiere sind wir gerne behilflich.
Wir hoffen, Dich, auch gerne in Begleitung, bei uns am 25. Oktober begrüßen zu dürfen.

VY 73
Horst Indek DF6JY OVV L20

PS. Waldborn wird vielen noch in guter Erinnerung sein, war es doch seit eh und jeh ein beliebtes Ausflugziel, auch für den Wandertag in der Schule. Die große Rutsche gibt es nicht mehr, die gemütliche Atmosphäre mitten im Grünen ist erhalten geblieben

 

23.08.2013

Liebe Funkfreunde,

der diesjährige Fieldday rückt naher, daher hier einige Informationen zur Durchführung:
IARU Region I (Kurzwellen-) SSB-Fieldday 2013, Samstag 07. September 2013 von 13.00 UTC bis Sonntag 08. September 2013 um 12.59 UTC
Standort Rockelsberg-Halde, DU-Rheinhausen, Zufahrt Deichstrasse (bei den Modellfliegern)
Teilnahmeklasse Portable, Multi Operator, Low Power (<=100W), assisted (mehrere Antennen möglich)
Call DL0RN/p
Gerät Icom (100W)
Antennen 3 Element Beam und FD4, alternativ zur FD4 Doppeldipol
Auswerteprogramm auf Notebook im Format STF, Cabrillo
Standortgenehmigung vom Forstamt der Stadt Duisburg und Durchfahrgenehmigungen für 5 PKW liegen vor

Hierzu nun folgende Termine:
Am Samstag, den 24. August 2013 wollen wir uns ab 10.00 Uhr im Klubraum treffen, um im Keller die für den Fieldday erforderlichen Sachen zusammensuchen und bereitlegen, sowie diese fallweise ausprobieren.

Am 29.August 2013 wollen wir ab 20.00 Uhr bei unserem monatlichen OV-Abend im Klubraum alles Wichtige zum Fieldday nochmals durchsprechen.
Am Samstag den, 07. September 2013 geht es dann los. Voraussichtlich um 09.00 Uhr treffen wir uns im Klubraum, beladen die Fahrzeuge, sowie Anhänger und fahren zum Rockelsberg. Dort erfolgt der Aufbau der Zelte, der Antennen und der Station um dann von 13.00 UTC bis 12.59 UTC am Sonntag möglichst ununterbrochen Funkbetrieb durchzuführen.
Alle sind recht herzlich eingeladen, aktiv rund um den und aktiv am Fieldday mitzuwirken.

Euer Vorstand


27.06.2013

Tag der Vereine 2013 in Homberg

Der Tag der Vereine fand dieses Mal wieder in Homberg statt, zusammen mit dem Brunnenfest. Die Vereine präsentierten sich am Sonntag, den 2. Juni auf dem Bismarckplatz rund um den Brunnen. Wir Funkamateure hatten einen Platz ziemlich in der Ecke. Aber es lag nicht allein daran, dass der Zulauf so gering war. Im Vergleich zu anderen Vereinen ging es uns noch einigermaßen gut. Der Tag der Vereine ist nicht zu vergleichen mit irgend einem Kinderfest. Der Anteil der Kinder war also ziemlich gering. Unser Morsespiel war demnach nicht so sehr gefragt. (Bildergallerie)
Der Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff und der stellvertretende Bürgermeister von Rheinhausen, H. Hummel haben uns besucht und sich an der Morsetaste versucht. Es hat ihnen sichtbar gefallen. Auch Frau Lenders vom Freundeskreis Lebendige Grafschaft gab sich die Ehre.
Bemerkenswert und von vielen bestaunt war die eindrucksvolle, selbstgebaute Loopantenne von Werner, DL5EBP. Dafür interessierten sich nicht nur Funkamateure. Es ergaben sich immer wieder interessante Gespräche zum Thema Amateurfunk. Mancher Gast hat sicher einiges an Informationen mitgenommen.
Hans-Peter, DL9EBA, hatte eine traditionelle Funkstation aufgebaut. Als es an einem Mantelwellenfilter fehlte, wurde kurzerhand eines hergestellt, auf einen Zollstock gewickelt. Auch für den Digitalfunk hat sich hier und da jemand interessiert. Unter den Gästen gaben sich einige als Funkamateuren aus den umliegenden Vereinen zu erkennen, man konnte also auch ein wenig fachsimpeln.
Als Unterkunft hatten wir wieder den stabilen Pavillon des Distrikts aufgebaut und mit mehreren DARC-Plakaten ansehnlich dekoriert. Tische und Bänke kamen aus unserem Clubkeller.
Als Resume kann man festhalten: Wir waren da und haben Amateurfunk präsentiert.

DJ4RP


23.06.2013
Jetzt schnurrt er wieder

Verjüngungskur für 15 Jahre alten Stromerzeuger. Funkamateure freuen sich über gelungene Reparatur. Bereit für den nächsten 24 Stunden Einsatz im September

Schon länger zeigte der Generator, das Kraftwerk der Rheinhauser Funkamateure, einige Schwächen. Erst wollte er nicht anspringen, dann lief er ziemlich unrund machte mit Fehlzündungen lautstark auf sich aufmerksam. Und wenn er lief, nur nicht ausmachen, denn wenn er warm war, hatte er große Mühe wieder in Gang zu kommen. Das ist natürlich bei einem Funkwettbewerb, wo es auf Zeit ankommt, besonders ärgerlich. Zwar haben die Funkfreunde den Stromerzeuger immer wieder, wenn auch mühsam, zum Laufen gebracht, aber der Zustand wurde langsam unhaltbar.
Die üblichen Versuche wie Zündkerze wechseln und Düse ausblasen schienen zunächst zu helfen. Die Freude war aber meist nur von kurzer Dauer.
Da musste ein Fachmann ran. Ein befreundeter Techniker, Motorenspezialist, bot sich freundlicherweise an, den Generator zu prüfen und wenn nötig, zu reparieren.
Richtige Verschleißerscheinungen waren eigentlich nicht zu erwarten, auch nach fünfzehn Jahren nicht. Denn zum Einsatz kam die Maschine nur einmal im Jahr, beim Fieldday, und dann jeweils nur etwa 30 Stunden. Wahrscheinlich haben die langen Ruhezeiten dem Motor mehr geschadet, als die kurzen Laufzeiten.
Auch der Fachmann begann zunächst mit der Zündkerze und dem Vergaser. Nachdem letzterer gründlich gereinigt und neu justiert war, zeigte sich keine wirkliche Verbesserung. Eine genauere Untersuchung brachte den Übeltäter ans Licht. Ein Luftschlauch am Vergaser war porös geworden und zog Nebenluft.
Es gelang nicht diese Ersatzteil kurzfristig zu beschaffen. So wurde der Schlauch mit Spezialklebeband abgedichtet. Das wird erst einmal eine Weile halten, bis Ersatz verfügbar ist.
Auch bei der Einstellung des Choke beim Start haben die Funkamateure dazu gelernt. Richtig eingestellt startete der Generator auf Anhieb. Bei einem anschließenden Probelauf zeigte sich der Erfolg. Nach kurzem Warmlaufen schnurrte der Motor ruhig wie am ersten Tage, ohne Holpern und Stolpern.
Damit sind die Funkamateure für ihren Fieldday Wettbewerb auf der Rockelsberg Halde am 7. und 8. September bestens gerüstet.

Kurt Willutzki
DJ4RP


31.05.2013

Liebe Funkfreunde,

wie angekündigt werden wir beim diesjährigen Tag der Vereine am 02.06.2013 in Homberg teilnehmen und möchten alle einladen hierbei mitzuwirken.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

Am Freitag werden wir das Distriktzelt in Oberhausen abholen und belassen dieses in Hans-Peters Auto.
Am Samstag um 17.00 Uhr treffen wir uns im Klub und beladen weitere Fahrzeuge mit den anderen nötigen Sachen (Tische, Bänke usw.).
Am Sonntag treffen wir uns dann um 09.00 Uhr direkt in Homberg am Veranstaltungsplatz (siehe Anlage) und beginnen mit dem Aufbau. Ab 11.00 Uhr beginnt der Tag der Vereine und dauert bis 18.00 Uhr.
Anschließend werden wir Zelt und Zubehör abbauen und wiederum zum Klubheim bringen.

Insbesondere für den Sonntag sind wir an weiteren Mitwirkenden interessiert, möchten aber auch alle zu einem Besuch des Tag der Vereine einladen und würden uns freuen, euch an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

Unser sonntägliches Treffen im Klubheim findet somit nicht statt, aber vielleicht trifft man sich in Homberg.

73 und beste Grüße
Euer Vorstand

Lageplan: hier klicken

 


30.04.2013



Clubraum wieder auf Hochglanz

Es wurde Zeit! Unser Clubraum musste mal wieder "auf Vordermann" gebracht werden. Sechs Mannen, rustikal gekleidet, starteten am Samstag mit einer großen Aufräum- und Putzaktion. Im Laufe des Jahres war doch einiges durcheinander geraten und so manches liegen geblieben. Hinzu kommt, das dieses oder jenes Teil, früher hoch geschätzt und sehr begehrt, inzwischen einfach alt geworden sind, durch neuere Technik seit Jahren "überholt". Tolle Technik, früher, heute einfach alt. Aber schon alt genug für das private Museum eines unserer Clubkameraden.
Einige Teile allerdings waren auch dafür nicht zu gebrauchen, sie wanderten in den Schrott, d.h. Vorerst in den Keller. Auf diese Weise gelang es, in den Schränken eine Menge Platz zu schaffen um das brauchbare Material und vor allen die wertvollen Meßgeräte vernünftig unterzubringen.
Beim Reinigen und Umräumen der Schränke kam zu Tage, dass einer ganz schön "außer Fasson" geraten war. Offensichtlich hatte man dem preiswerten Schrank aus Schweden doch etwas zuviel zugemutet. Aber er war noch zu retten. Mit ein paar kräftigen Schrauben wurde sein Rückgrat wieder in Form gebracht.
Unter den Tischen kam noch manches Historisches zum Vorschein. Coputergehäuse, Diskettenlaufwerke und Lüfter aus vergangenen Tagen wurden ein letztes Mal umgebettet, ab in den Schrott.
Eine Pause musste natürlich auch sein. Ein Funkfreund hatte zwei Kannen Kaffee mitgebracht, dazu etwas Gebäck. Beides fand großen Anklang.
Über den Verbleib der Ständerbohrmaschine, die oben auf einem Schrank steht, musste erst abgestimmt werden. Sie muss nicht in den Keller, dort würde sie wohl bald Rost ansetzen, das wäre zu schade.
Einige Kartons mit allerhand Kabel wurden fein säuberlich sortiert, Netzkabel in die eine Kiste, Koaxkabel in die andere. Von letzteren gab es eine Menge und in allen Längen, angefangen bei 20cm bis zu einigen Metern, mit allen denkbaren Steckern ausgerüstet. Und das sind nur solche, die zum Verkabeln der Geräte im Funkraum vorgesehen sind. Den Vogel abgeschossen hat ein Koaxkabel, ausgeüstet mit BNC und Diodenstecker. Wozu wir 2 kg Stecker, Buchsen und Adapter aller Art brauchen, bleibt eine offene Frage. Wir können jetzt die Adapter adaptieren, vor und zurück. Zugegeben, eine Menge davon haben wir geerbt oder bekamen wir geschenkt.
Auch im großen Funkregal wurde einiges zurecht gerückt. Die Beamkarte, die die Antennenrichtung anzeigt, lag längere Zeit traurig in der Ecke. Jetzt thront sie wieder an gut sichtbar ihren alten Platz.
Zum Abschluß wurde gründlich ausgefegt und Tische und Stühle wieder eingeräumt. Mit den frisch gewaschenen Tischtüchern hat unser Funkraum wieder ein freundliches Gesicht.
Als allerletzte Tat wurde der schwere Generator aus dem Keller geschleppt, verladen und zur Überholung zu einem Fachmann gebracht.
Nach vier Stunden Einsatz waren die Beteiligten mit dem Ergebnis ihrer Arbeit sehr zufrieden.

Was kommt als Nächstes?
Keller aufräumen!
Und das ist dann eine andere Größenordnung!

DJ4RP













 
 
 

26.03.2013

Jahreshauptversammlung der Rheinhausener Funkamateure
Rückblick auf das vergangene Jahre - Neuwahlen des Vorstandes - Pläne für die Zukunft

Über die rege Beteiligung an der Jahreshauptversammlung hat sich Horst Indek, erster Vorsitzender der Rheinhauser Funkamateure gefreut. 19 Clubmitglieder waren gekommen.
Horst Indek konnte auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurückblicken. Die Anzahl der Mitglieder ist erfreulicherweise konstant geblieben. Neben der Teilnahme an verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen war der Weltkindertag am Innenhafen einer der Höhepunkte. Hier wurde die Rheinhauser Gruppe von zwei anderen Duisburger Funkervereinen tatkräftig unterstützt. Das war auch notwendig, der Ansturm von Kinder war überwältigend. Im Mittelpunkt stand die schon bekannte Übung "Kinder morsen ihren Namen und SOS". Außerdem konnten sie eine Perlenkette mit Morsezeichen fädeln, die ihren Namen darstellten.
Beim Rheinhausener Stadtfest bekamen die Aktiven nasse Füße. Der Dauerregen hatte auch zur Folge, dass weit und breit kein Publikum zu sehen war. Da eine Wetterbesserung nicht in Aussicht stand, wurden das Stadtfest und damit auch das Funkzelt vorzeitig abgebrochen.
Eine weitere gelungene Veranstaltung war eine Ferienmaßnahme daheim gebliebener Kinder in Rheinberg. Die Kinder waren begeistert. Nur der versprochen Funkkontakt nach Amerika wollte nicht klappen. Das Funkwetter gab einfach nichts her.
Der Höhepunkt war, wie jedes Jahr, der Fieldday, ein Funkwochenende im Grünen. Mit großer Ausrüstung, Zelten, Masten, Funkgeräten, eigenem Kraftwerk und der freundlichen Genehmigung der Eigentümer zog die Funkergemeinde auf die Halde Norddeutschland bei Kamp Lintfort. Von dieser Erhebung, 102 Meter über NN, gelangen im 24-Stunden-Betrieb beachtliche Verbindungen auf den ultrakurzen Wellen. Wieder hatte keiner der anderen Duisburger Vereine mehr Punkte als die Rheinhauser Mannschaft.
Die Neuwahl des Vorstandes brachte keine Überraschungen. Die Führung des Vereins wurde komplett wiedergewählt, und zwar einstimmig. Damit haben die Mitglieder ihre Zufriedenheit mit dessen Arbeit zum Ausdruck gebracht. Horst Indek, DF6JY wurde 1. Vorsitzender, Hans-Peter Dohmen, DL9EBA zweiter, der Kassierer heißt Hans-Peter Möllenbruck, DC9ER. Um die Bestätigungskarten kümmert sich wieder Jochen Breitkreutz, DL9JB.
Auch bei den Referenten hat sich nichts geändert. Digitale Medien macht Werner Stannebein,DL5EBP, Karl-Heinz Sock, DK8JG kümmert sich um EMV-Belange, die Öffentlichkeitsarbeit bleibt in Händen von Kurt Willutzki, DJ4RP.






Der Vorsitzende des Ruhrdistrikts, Heinz Sarasch, DJ7RC , war angereist, um einige Ehrungen vorzunehmen. Für 50 Jahre treue Mitgliedschaft erhielt Jochen Petry, DL1KH die goldene Ehrennadel. Manfred Loewnich, DH7ML, ist 40 Jahre im Verein, auch er erhielt eine Ehrennadel und Urkunde. Mit Silber wurde Georg Ajnenkel, DG7JE, für 25 Jahre Mitgliedschaft bedacht.
Vereinsmitglied Karl-Heinz Sock, DK8JG, hat einen Wanderpokal gestiftet. Damit soll jedes Jahr das aktivste Clubmitglied geehrt werden.
Die höchste Punktzahl in 2012 erreichte Werner Stannebein, DL5EBP, womit rund 850 Funkverbindungen belohnt wurden.
Für dieses Jahr sind wieder verschiedene Aktivitäten geplant. Im funktechnischen Bereich steht das Funkwochenende, der sogen. Fieldday am 7. und 8. September im Mittelpunkt. Es wird wohl diesmal "ortsnah" stattfinden, nämlich auf dem Essenberger Rheindeich. Kurzwellenbetrieb, der diesmalige Schwerpunkt, funktioniert auch "in der Ebene", eine Halde oder ein Berg ist nicht erforderlich.
Beim Tag der Vereine, der am ersten Wochenende in Juni gemeinsam mit dem Brunnenfest in Homberg stattfindet, steht das Funkerzelt mit verschiedenen Angeboten bereit, genauso wie am Innenhafen beim Weltkindertag am 15.09.2013. Einige Aktivitäten werden gemeinsam mit Nachbarvereine aus Duisburg durchgeführt, mit denen in der Vergangenheit sehr positiv zusammen gearbeitet wurde.
Das clubeigene Kraftwerk, ein Stromgenerator, war in den letzten Jahren durch Unzuverlässigkeit aufgefallen. Bevor er dieses Jahr zum Einsatz kommt, wird er professionell überholt. Auch die Antennenanlage auf der alten Schule an der Schwarzenberger Straße ist in die Jahre gekommen und soll überarbeitet werden. Nicht zuletzt steht ein Frühjahrsputz im Clubraum an.
Ab April treffen sich die Funker wieder im Clubraum. Termine und weitere Detail sind von der Home Page www.dl-null-rn.de abrufbar.

Text: Kurt Willutzki, DJ4RP
Bilder: Werner Stannebein, DL5EBP

 


06.03.2013

12.12.2012
Clubtreffen 1. Quartal 2013
 
20.10.2012
Kartenausschnitt zum Stellwerk HOF
zum Vergrößern auf dir Karte klicken !
 

Funkamateure machen Winterpause
Im Winter bleibt der Funkraum kalt, da gehn´wir ins Stellwerk
Funker bekamen kalte Füße

Aus Kostengründen wird der Funkraum nicht geheizt. Für die Übergangszeit reichen dicke Jacken. Wenn es kühler wird, fallen die Treffen weitgehend aus. Einmal im Monat ins warme Stellwerk. Jahresausklang am 13. Dezember

Die Rheinhausener Funkamateure haben die hohen Heizkosten der letzten Jahre nur mit Mühe aufbringen können. Sie waren entstanden, weil die Funkfreunde versucht hatten, ihren Raum im Kultur- und Freizeitzentrum in Rheinhausen auf einigermaßen akzeptable Temperatur zu bringen. Die ungünstige Lage des Raumes hat unverhältnismäßig viel Heizenergie verschlungen und ihre Nutzer an den Rand der Zahlungsunfähigkeit getrieben.
Um solch ein Desaster in Zukunft zu vermeiden, wurde vom Vorstand beschlossen, das Heizen drastisch zu reduzieren. Danach sollten nur noch die Kosten der allgemeinen Umlagen entstehen.
In der warmen Jahreszeit ist das natürlich kein Problem, in der Übergangszeit helfen dicke Jacken. In den kühlen Monaten wird der Raum daher nur noch wenig genutzt. Traf man sich bisher zweimal in der Woche, so jetzt nur noch zweimal im Monat, um die wichtigsten Dinge zu regeln, so am 4. und 15. November und 2. und 20. Dezember.
Sollte jemand unbedingt die Clubstation außerhalb dieser Termine nutzen wollen, so ist dies nach Absprache jederzeit möglich, allerdings sind sibirische Verhältnisse zu erwarten.
Die monatliche Versammlung findet ab Oktober im Restaurant Stellwerk statt. Donnerstag, den 25. Oktober, ist der erste Termin, gefolgt vom 29. November, jeweils um 19 Uhr.
Zu einem Jahresausklang wird zum 13. Dezember, 19 Uhr, ins Stellwerk eingeladen. Die Funker wollen zunächst Rückschau auf die Aktivitäten des zu Ende gehenden Jahres halten. Dann sollen die Pläne für 2013 diskutiert werden. Der Schwerpunkt wird allerdings die prekäre Finanzlage des Vereins sein.
Ein wichtiger Hinweis: Die alte Brücke über die Eisenbahn in Hohenbudberg ist abgerissen worden. Vom Mühlenberg kommend ist eine direkte Zufahrt nicht mehr möglich! Es gibt aber deutlich angebrachte Hinweisschilder, die auf kleinen Umwegen zum Tagungsort führen.

 
 
18.03.2012
Überraschungsbesuch bei den Funkamateuren

Am letzten Sonntag hatten die Rheinhauser Funkamateure überraschenden Besuch in ihrem Clubraum im alten Gymnasium an der Schwarzenberger Straße. Eine Gruppe von etwa 20 sehr gut gekleideten Damen und Herren schlenderte langsam durch das alte Schulgebäude. Als sie in die Nähe des Funkraumes kamen, die Tür stand weit offen, warfen einige einen schüchternen Blick hinein, um sich gleich wieder zurück zu ziehen. "Entschuldigung, wir wollten nicht stören."

Aber dann überwog doch das Interesse am Tun der Funker, man versammelte sich von deren Tür.

Der Pressesprecher des Club ergriff die Gelegenheit, die Damen und Herren herein zu bitten und zu erläutern, wer sich hier trifft und was hier so geschieht. Man zeigte großes Interesse und ließ sich Amateurfunk und Computeranwendung, da lief gerade eine Darstellung von aktuellen Satellitenbahnen, ausführlich erklären. Ein Teilnehmer war von der großen Weltkarte, die eine ganze Wand bedeckt, begeistert und wollte unbedingt wissen, wo man so etwas bekommt. Er zeigte den Funkfreunden wo er erst kürzlich gewesen ist, nämlich in Grönland und in der Mongolei. Allgemeine Bewunderung war ihm sicher. Glänzende Augen. Eine Dame war bass erstaunt, dass Funkamateure auch Sprechfunk können und dürfen, war sie doch überzeugt, dass nur gemorst würde. Ahaeffekt.

"Das ist ja noch das alte Parkett von damals" erkannte eine der Damen beim Blick auf den arg ausgetretenen Fußboden.

Schließlich fragte Kurt Willutzki, der Sprecher der Funker, zu welchem Verein die Besucher wohl gehörten. "Zu keinem" sagte einer der Herren, der die Gruppe offensichtlich führte. "Wir sind ehemalige Schüler und feiern ein Jubiläum. Vor 50 Jahren haben wir hier das Abitur gemacht."

"Das war unser Kartenraum, von hier habe ich 8 Jahre die Landkarten für den Unterricht geholt" berichtete ein anderer mit leuchtenden Augen. Man schwelgte in Erinnerungen.

Nachdem sich die Gruppe ausführlich für das interessante Gespräch bedankt hatte, verabschiedete sie sich, immer noch bei früheren Lehrern und alten Zeiten.

Kurt Willutzki


10.02.2012

Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Rheinhausen L20
am Donnerstag, den 23. Februar 2012, 19:00 Uhr
in der Gaststätte:
"Stellwerk HOF", Am Stellwerk 33, 47229 Duisburg (Rheinhausen-Friemersheim)
Anfahrt: Siehe unten !


15-01-2012

Änderung des monatlichen OV-Abends !!!

Auf der Vorstandssitzung des OV-L20 Rheinhausen wurde beschlossen, ab sofort, erstmals am 26.01.2012, den monatlichen ofiziellen OV-Abend zur Erhöhung der Besucherzahlen, in das Restaurant "Stellwerk HOF" in Rheinhausen-Friemersheim, Am Stellwerk 33 (www.stellwerkhof.com) zu verlegen.

Im Stellwerk werden reichlich Speisen zu moderaten Preisen angeboten.

Wir würden uns über reichliches Erscheinen unserer OV-Mitglieder und auch über Gäste freuen.
Der L20-Vorstand

Kartenausschnitt zum Stellwerk HOF
zum Vergrößern auf Bild klicken !



25.08.2011
Stadt Duisburg verlangt für den Fieldday auf der Rockelsberg-Halde PKW-Parkgebühren.
Bericht aus der Lokalpresse dazu auf der Seite "Pressestimmen 2011".

31.05.2011

Am 5. Juni von 11 bis 17 Uhr findet in Duisburg Homberg auf dem Bismarckplatz im Rahmen des Brunnenfests der

Tag der Vereine

statt. Der Veranstaltungsort wechselt jährlich zwischen Homberg und Rheinhausen und soll Vereinen aus dem Westen Duisburgs die Möglichkeit zur Selbstdarstellung geben.

L20 ist wieder dabei.

Wir wollen unseren Verein und insbesondere unser Hobby einem breiten Publikum präsentieren.

OV-Stand 2010 in Rheinhausen - OSC-Platz

Besonders freuen würden wir uns, wenn unsere Mitglieder und die unserer Nachbar-Ortsverbände uns besuchen würden, eine gute Gelegenheit, alte Freundschaften aufzufrischen und neue beginnen zu lassen.

Der blaue DARC-Pavillon des Distrikts steht uns wieder zur Verfügung und ist gleich zu erkennen.
Ein paar Antennen weisen den Weg.

 

Also: Herzlich willkommen!

Horst Indek
DF6JY
OVV L20

 


04.04.2011
Keine Überraschung bei den Funkern

Bewährter Vorstand komplett wiedergewählt. Optimistischer Ausblick für die nächsten Jahre. Viele Aktivitäten geplant. Jubilare für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Notfunkeinrichtung in Kürze fertig.

Der Vorsitzende der Rheinhauser Funkamateure konnte zur Jahreshauptversammlung eine Vielzahl von Mitgliedern begrüßen. Als besonderer Gast war der Vorsitzende des Distrikts Ruhrgebiet erschienen. Das hatte einen besonderen Grund. Es galt zwei treue Funkfreunde für langjährige Mitgliedschaft im Deutschen Amateur Radio Club, DARC zu ehren. Arthur Schimek, DL1EHI, gehört dem Verein seit sechzig Jahren an. Zu seinen Ehren hielt Kurt Willutzki, DJ4RP, auch schon seit 55 Jahren dabei, eine kleine Laudatio. Darin wurde der außerordentlich hohe Einsatz des Jubilars für den Verein hervorgehoben, gab es doch kaum eine Aktivität, bei der Arthur Schimek nicht geholfen hätte.

Seit 40 Jahren Mitglied ist Karl-Heinz Sock, DK8JG. Als Technischer Referent kümmert sich Karl-Heinz Sock unermüdlich um alle Belange rund um die Antenne.
Beide Jubilare erhielten Urkunden, Ehrennadeln und ücher über die bereits 100-jährige Entwicklung des Amateurfunks..
An zweiter Stelle dieses Abends stand die Neuwahl des Vorstandes und der Referenten. Die Mitglieder waren offensichtlich sehr zufrieden mit der Arbeit des Leitungskreises. In geheimer Wahl wurden alle einstimmig wiedergewählt. Horst Indek, DF6JY, bleibt erster Vorsitzender, Hans-Peter Dohmen, DL9EBA, ist sein Stellvertreter. Auch alle weiteren Aufgaben blieben in bewährten Händen.
Die angespannte Finanzlage des Ortsverbandes wurde ausgiebig erörtert. Mit radikaler Reduzierung der Heizung soll es gelingen, die Kosten in Zukunft im Griff zu behalten. Allerdings wird noch eine ziemlich hohe Nachforderung für Heizkosten im Jahr 2010 erwartet. Aber auch da zeichnet sich eine Lösung ab. Nachdem die unerwartet hohe Forderung bekannt wurde, haben einige Funkfreunde großzügig gespendet und damit das Schlimmste abgewendet.
So konnten die Funker optimistisch an die geplanten Aufgaben herangehen. Im Mittelpunkt wird das Kinderfest im Innenhafen stehen, das voriges Jahr so außerordentlich erfolgreich war. Dazu kommt der Tag der West-Vereine, diesmal in Homberg, und nicht zuletzt das Jahresereignis des Vereins, der Fieldday auf dem Rockelsberg.
Die Ereignisse in Japan führten zu einer Diskussion über eine Notfunkeinrichtung. Die bei der letzten Renovierung bereits begonnene Einrichtung soll baldmöglichst fertig gestellt werden. Dann sind die Funker in sehr kurzer Zeit in der Lage, ihre Funkanlagen im Clubraum vom eigenen Notstromaggregat zu versorgen, denn als erstes fällt bei solchen Ereignissen der Strom aus, viele Kommunikationseinrichtungen brechen zusammen.
Es ist geplant, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste über diese Einrichtung zu informieren.

Bericht: DJ4RP
Fotos: DL5EBP



29.03.2011
Es geht aufwärts ans Licht. Seit Jahren gewünscht – jetzt verwirklicht
Das Kultur- und Freizeitzentrum in Rheinhausen bekommt eine große Außentreppe, die Feuerwehr hat´s verlangt, dazu eine neues, modernes Eingangsportal.

Die Funkamateure haben es als erstes erfahren, haben sie doch gute Kontakte zum IMD. Zunächst soll die total vergammelte Eingangstüre von der Schulhofseite durch ein würdiges Eingangsportal ersetzt werden. Mehrfach wurde die klapperige, arg betagte Türe von finsteren Gestalten gewaltsam geöffnet und in verschiedene Räume eingebrochen. Ein seit langem gehegter Wunsch wird ebenfalls verwirklicht, eine Sprechanlage mit Türöffner zu allen Räumen wird eingerichtet. Auf Vorschlag der Funkamateure kommt natürlich eine Lösung per Funk zum Einsatz. Das erspart umfangreiche Kabelinstallationen. Das weithin unbekannte Mikrowellenreflexsystem kommt hier erstmalig zum Einsatz. Zwar werden beim Betätigen der Ruftasten an der Türe die Neonröhren in den Fluren dabei kurz aufleuchten. Das ist zwar unbeabsichtigt, aber nicht von Nachteil.

Weit wichtiger ist jedoch die neue Außentreppe. Durften aus Sicherheitsgründen die großen hellen Räumen unterm Dach nicht genutzt werden, so ergeben sich jetzt ganz neue Möglichkeiten. Mit der innovativen Außentreppe mit Aufzugoption erhalten die besonders begehrten Räume unter dem Dach einen zweiten Fluchtweg. Wegen des Fehlens einer solchen Rettungsmöglichkeit hatte die Feuerwehr die atelierartigen und von den Künstler so geliebten lichtdurchfluteten Räume gesperrt.
Besonders schön wird das zwar nicht aussehen, man erinnere sich an den Mülheimer Wasserturm, der mit der Außentreppe aussieht, als habe er ein Stützkorsett, aber das wird von den Künstler gerne in kauf genommen. Sie sind es, die wohl am meisten profitieren werden.
Darum haben sie auch die große Feier zum ersten Spatenstich zusammen mit den Funkamateuren unter ihre Fittiche genommen. Dabei wird die Vielfalt der Kunstrichtungen in einer Freilichtveranstaltung auf dem Hofe präsentiert.
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Ein großer Bierwagen schenkt den gut gekühlten Gerstensaft kostenlos aus, gestiftet vom Vermieter der Räume.
Eine Besonderheit stellt der Grill dar. Die Rheinhausener Funkamateure werden die Würstchen diesmal mit Hochfrequenz aus ihren Funkgeräten bruzeln. Dazu werden diese paarweise über eine provisorische Kurzantenne gehängt. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der Geschwindigkeit, dauert es doch nur 90 Sekunden bis zwei Dutzend knackige Bratwürste verteilt werden können, die sich durch einen angenehm welligen Geschmack auszeichnen. Die Brat-Antenne ist fachgerecht geerdet, sodass für die Besucher keinerlei Gefahr besteht.

Nicht ganz klar ist, wer von der Politik bzw. von der Verwaltung den erste Spatenstich ausführt. Vom OB liegt noch keine Zusage vor. Die örtlichen Vertreter aller Parteien werden bestimmt vor Ort sein.

Am Freitag, den 1.4.2011 um 11 Uhr beginnt die Veranstaltung. Nach den „Erdarbeiten“ mit Spaten und dem obligatorischen gelben Schutzhelm auf dem Kopf der Politiker werden die Funker von WWW.dl-null-rn.de das neue Mikrowellenreflexsysten an einer Musteranlage demonstrieren. Beim Probelauf kam es zu interessanten Lichteffekten, auch in den Nachbarhäusern, was mit Beifall beklatscht wurde.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Parkplätze auf dem Schulhof verständlicherweise an diesen Tag nicht zur Verfügung stehen.

Anmeldungen sind nicht erforderlich, jedoch steht nur eine begrentzte Anzahl von Tischen und Stühlen zur Verfügung. Alle Rheinhausener Bürger sind herzlich eingeladen. Die Übertragung durch das Lokalfernsehen beginnt bereits um 10.45 Uhr auf den bekannten Kanälen.